Mae B.
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Die seit 2003 von >
Beate Uhse unter diesem Markennamen eröffneten
Erotik-Shops für Frauen zielen darauf ab, die eigene
Produktwelt in einem Ambiente zu präsentieren, das
ganz auf die Wünsche und Vorstellungen von Frauen an
Erotik ausgerichtet ist. Beim
Namen der Geschäfte handelt
es sich um ein Wortspiel. Der Name bezeichnet einerseits
eine Frau, die ihren vollständigen Namen nicht preisgeben
möchte, andererseits klingt im Markennamen das englische
Wort für "vielleicht" an: Maybe (vgl. hierzu auch die Ent-
stehung des >
Mae B.
Logos).
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Mag-Lite
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Die robusten und zugleich eleganten
Taschenlampen brachte Tony Maglica 1955 auf den Markt. Zunächst
in den USA und später weltweit wurden die Taschenlampen
aufgrund ihrer hohen Qualität zur Standardausrüstung
von Polizei sowie Not- und Rettungsdiensten. Der Markenname
selbst entstand aus der Kombination des Familiennamens des
Gründers und einer Abstraktion des englischen Wortes
für Licht: "light".
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Marlboro
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Die seit Mitte der 70er Jahre
weltweit führende Zigarettenmarke wurde erstmals 1885
von Philip Morris verkauft, der 1847 ein Tabakwaren-Geschäft
in der Bond Street in
London erhöffnet hatte. Neben dem Verkauf der eigenen
Zigaretten offerierte er auch Tabakwaren wie Blues, Cambridge
und Derbie, die genauso wie seine eigenen Zigaretten auch
Namen britischer Herzoge und Grafen trugen. Die nach dem
Earl of Marlborough benannte Zigarettenmarke wurde 1924
unter dem vereinfachten, heute weltweit be-
kannten Namen
in den USA eingeführt. Die zum damaligen Zeitpunkt
als reine Damen-
zigarette vermarkteten "Marlboros"
wurden mit einem rosa Filterende verkauft (damit
der Lippenstift der Frauen nicht zu sehen war) und mit dem
Slogan "Mild as May" ver-marktet. Als in den 50er
Jahren Filterzigaretten zunehmend beliebter wurden und sich
die Zigarettenmarke zunehmend schlechter verkaufte, erfolge
die bis gültige Repositio-nierung als maskuline Zigarettenmarke
mit dem Cowboy als authentischem und roman-tischem Image
des Wilden Westens. Zugleich wurde die Verpackung überarbeitet,
die
heute weltweit bekannte rot-weiße Graphik eingeführt
und die innovative Klapp-Mechanismus der Verpackung eingeführt.
Nicht zuletzt aufgrund der maskulinen Positionierung von
Marlboro ist die Zigarettenmarke seitdem auch und gerade
bei
Frauen besonders beliebt, die mit der Zigarette ihre maskuline
Seite zeigen können.
(vgl hierzu auch
> Altria)
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Mattel
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Das heutige US-amerikanische
Spielwarenimperium wurde 1945, ähnlich wie >
HP
einige Jahrzehnte später, von Harold Matson und Elliot
Handler in einer Garagenwerk-
statt gegründet, wobei die beiden Gründer zunächst
Bilderrahmen herstellten. Der
Name ihres Unternehmens leitete sich ab aus den Anfangsbuchstaben
ihrer beiden
Vornamen. Einige Jahre nach der Unternehmensgründung
trennten sich die beiden
Partner und Handler begann damit, Spielzeug herzustellen.
Der weltweite Durch-
bruch begann 1959 mit der Vorstellung von >
Barbie (vgl. hierzu auch >
Hasbro)
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Meissen
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Das berühmte Porzellan geht
zurück auf Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried
Walter
von Tschirnhaus, die 1707/1708 das chinesische Geheimnis
der Porzellanherstellung
gelüftet hatten. Zwei Jahre
später überzeugte er den Kurfürsten und polnischen
König August den Starken die
erste europäische Porzellan-Manufaktur zu errichten,
benannt
nach dem Firmensitz in der Stadt Meissen. 1722 folgte
dann die > Gekreuzten
Schwerter
als Logo.
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| Melitta |
Die
gleichnamigen Filtertüten entstanden 1907 spontan aus
Frustration einer deutschen Hausfrau. Die spätere Firmengründerin
ärgerte sich derart über den unbekömmlichen
Bodensatz in ihrem Kaffee, dass sie kurzerhand einen Messingtopf
mit Hammer und
Nagel durchlöcherte, ein Löschblatt aus dem Schulheft
ihres Sohnes hineinlegte und
damit den ersten Filter erfunden hatte, der satzfreien Kaffee
lieferte. Der Name der Hausfrau? Melitta Bentz.
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| Mercedes |
Wenige Jahre nachdem Karl Benz
und Gottlieb Daimler 1886 unabhängig voneinander
aus einer Kutsche mit einem Motor das erste Automobil konstruierten,
fanden bereits die ersten Autorennen statt. 1899 gewann
der aus Österreich stammende in Nizza lebende Kaufmann
und Generalkonsul Emil Jellinek die Tourenfahrt seiner Stadt
in einem Daimler-Rennwagen, den er unter dem spanischen
Vornamen seiner Tochter angemeldete hatte. Beflügelt
von seinem Rennerfolg erwarb er Anfang des 20. Jahrhunderts
36 Daimler,
rund 1/4 der gesamten Pkw-Jahresproduktion und verkaufte
die Autos international
weiter. Einzige Bedingung Jellinkes war es, den Namen seiner
Tochter "Mercédès beibehalten zu dürfen.
1902 ließ sich Daimler den Namen schützen und
1926 kam
es zur Fusion mit Karl Benz zur Daimler-Benz AG (vgl. hierzu
auch die Entstehung
des > Mercedes-Logos).
Wer mehr über die Kultmarke mit dem Stern erfahren möchte, dem
sei Ikone einer Leidenschaft empfohlen, das gelungene Porträt
über "Die Entwicklung der Marke Mercedes-Benz" mit allen Höhen
und Tiefen, reichlich bebildert und exquisit formuliert >> mehr
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| Merci |
Der
Markenname der vom Süßwarenhersteller Storck seit
1965 verkauften Geschenk-Schokolade entstand aus der Übersetzung
des deutschen Wortes "Danke" in das Französische:
"Merci".
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| Mexx |
Nachdem 1980 die beiden Modemarken "Moustache" und "Emanuelle" in einem Unter-
nehmen zusammengeführt wurden, jedoch auch weiterhin noch unabhängig voneinander
vermarktet wurden, entschied sich die Geschäftsleitung sechs Jahre später dazu, ihre
Modemarken unter einem gemeinsamen Namen zusammenzuführen. Aus den Anfangs-
buchstaben "M" und "E" der beiden bisherigen Modemarken und "zwei Küsse" symbo-
lisierenden Doppel-X entstand der heute für junge, zeitgemäße und erschwingliche
Mode stehende Markenname Mexx.
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MG technologies
(Metallge-
sellschaft)
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Die Geschichte des heute weltweiten Technologiekonzerns geht zurück auf das Jahr
1881, als Wilhelm Merton, Leo Ellinger und Zachary Hochschild in Frankfurt die Metall-
gesellschaft AG (MG) als Metallhandelsunternehmen gründeten. Ende des 19. Jahr-
hunderts wurden neue Rohstoffquellen im Ausland erschlossen und Beteiligungen
an Bergwerken und Metallhütten erworben. Im Zuge dessen wurde der spätere An-
lagenbauer > Lurgi gegründet, der in den ersten Jahrzehnten der Nachkriegszeit
im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit stand. Anfang der 90er
Jahre stürzten verlust-
reiche Ölgeschäfte in den USA die Metallgesellschaft in die Krise.
Mit der Übernahme
von > GEA 1999 wurde diese zusammen mit Lurgi als " mg engineering"
zusammen-
geführt. Ein Jahr später wird die Metallgesellschaft AG in "mg technologies ag"
um-
firmiert. Im Mai 2005 wird die GEA AG mit der Muttergesellschaft mg technologies ag
zur "GEA Group AG" verschmolzen. Der Name Metallgesellschaft bzw. MG wird seit-
dem nicht weiter verwendet
(vgl. hierzu auch die Entstehung von > GEA und > Lurgi).
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| Microsoft |
Mitte der 70er Jahre hatten die
beiden Studenten Paul Allen und Bill Gates die Idee, die
bis dato nur in Großraumcomputern benutzte Programiersprache
BASIC für Personal Computer (PC) weiterzuentwickeln.
Nachdem Paul Allen das Ergebnis erfolgreich der
Firma MITS präsentiert hatte, die den PC "Altair"
entwickelt hatte, begründeten die beiden
in Albuquerque in New Mexico ihre inoffizielle Partnerschaft,
die sie in Briefen als "Micro-soft" bezeichneten,
"klein" und "soft". Im ersten inoffiziellen
Geschäftsjahr belief sich
der Umsatz auf 16.000 US Doller, rund einem 10.000-stel
des heutigen Umsatzes.
Demnach müsste das Unternehmen heute eigentlich Macrohard
heißen. ;-)
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| Milka |
Der Schweizer Unternehmer Philippe Suchard gründete 1825 in Neuenburg ein Süß-
warengeschäft und begann im darauffolgenden Jahr in der Nähe der Ortes mit der
eigenen Schokoladenproduktion. Rund ein dreiviertel Jahrhundert später, im Jahre 1901,
wurde die erste besonders zarte und sahnige Schokolade in der Schweiz verkauft. Der
Name ging hervor aus einer Kombination der beiden beschreibenden Begriffe Milch und
Kakao, kurz "Milka" (vgl hierzu auch > Altria).
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| Milupa |
Die heute international geschätzte Marke für Babynahrung wurde 1921 von Emil Pauli
als
"Friedrichsdorfer Zwieback und Nährmittelfabrik Pauly" gegründet. 1930 erhielt das Un-
ternehmen
seinen heutigen Namen, den Pauli durch Kombination der letzten drei Buch-
staben seines Vor- und der ersten drei (leicht verdrehten) Buchstaben seines Nach-
namens ableitete: Milupa. Zwei Jahre später erfolgte der Einstieg in das heute die
Un-
ternehmenstätigkeit
dominierende Marktsegment Kindernahrung mit "Pauly's Nährspeise".
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| Minol |
Die einstige und einzige Tankstellenmarke
der DDR, die 1997/98 nach der Übernahme des Konzerns
durch Elf Aquitaine von der Bildfläche verschwand,
tauchte erstmals 1949 als Marke auf; Vorläufer der
Tankstellenmarke waren zum einen die 1949 gegründete
Deut-sche Kraftstoff- und Mineralölzentrale (DKMZ),
die später in Deutsche Handelszentrale (DHZ) umgewandelt
wurde. Zum anderen die ursprünglich 1927 gegründete
und 1946
neu gegründete Deutsch-Russische Naphta-AG, aus der
der VEB Kraftstoff-Vertrieb hervor-ging. Beide Gemeinsam
gründeten DHZ und VEB Kraftstoff-Vertrieb Anfang 1956
die VEB MINOL. Der Name selbst entstand aus der Konbination
der beiden Anfangssilben
der Worte "Mineralöl" und "Oleum",
dem lateinischen Begriff für Öl: Minol; vgl. hierzu
auch das > Minol-Logo
Übrigens, seit einiger Zeit ist Minol wieder mit einer
Tankstelle am Markt präsent, genau einer! In Leipzig
hat der Total-Konzern eine Tankstelle mit dem Traditionsnamen
bezeich-
net, um die Rechte an "Minol" behalten zu können.
Wer weiß schon, wann man die Marke einmal wieder gebrauche
könnte? Total gut!
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| Miracel Whip
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Das international bekannte Salat-Dressing
wurde 1932 von einem Produktentwickler der Firma Kraft entwickelt.
Im Gegensatz zu den herkömmlich gekochten Dressings
besaß es eine deutlich bessere Qualität, ein
besonders würziges Aroma und lockere Konsistenz.
Der Markenname enstand aus der englischen Übersetzung
für " Wunder" und "schlagen": Aus
"Miracle" wurde "Miracel" und schon
hatte das Salatdressing seinen Namen.
(vgl hierzu auch > Altria).
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Mirácoli |
Das Unternehmen Kraft suchte Anfang der 60er Jahre nach einem einzigartigen Nudel-
produkt. Als Ergebnis enstand 1961 ein Komplettgericht mit Pasta, Tomatenmark, Parmesello-
Käse und einer "geheimnisvollen" Gewürzmischung. Dem wunderbaren,
neuen Geschmacks-
und Zubereitungserlebnis entsprechend, sollte ein besonderer
Name Verwendung finden.
Aus über 100 Vorschlägen wurde schließlich der Name ausgewählt, der die Nudelgerichte
bis heute einfach, aber unverwechselbar beschreibt, die Mehrzahl des italienischen Wortes
für Wunder: "Miracolo".
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Mitch & Co.
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Markenname der seit 2007 angebotenen Modekollektionen des ehemaligen > Adidas-
Designers
Michael Michalksy für > Tchibo, das seine Produkte beisher vor allem unter
der Hausmarke > TCM vermarktete.
Der Markenname leitet sich ab aus den ersten beiden
Buchstaben des Vornamens des Modedesigners und den ersten drei Buchstaben von
> Tchibo, ergänzt um
den Zusatz & Co: Mitch & Co.
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| Mitsubishi
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Der heute eng mit DaimlerChrysler
verbundene japanische Autobauer wurde 1893 von Yataro Iwasaki
als Schiffstransportunternehmen gegründet. Der Unternehmensname
wurde abgeleitet aus "mitsu" für "drei"
und der Bezeichnung "hishi" für die in Japan
weitverbreitete Wasserkastanie, die im früher häufig
zur Beschreibung eines Diamanten verwendet wurde. Aufgrund
der Umstandes, dass der Buchstabe "h" in der Wortmitte
im Japanischen häufig wie ein "b" ausgesprochen
wird, entstand der heutige Marken-
name: "Mitsubishi" und das dazu passende >
Mitsubishi-Logo.
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| Moema |
An Silvester 2003 beschließt
Ozan Taner, sich zusammen mit zwei Freunden selbständig
zu machen. Nachdem mehrere Alterantiven evaluiert wurden,
entschließen sich die drei
für den Export von brasilianischen Kaffeebohnen zur
Herstellung von Gourmet-Espresso
für den europäischen Markt. Knapp ein Jahr später
machen sich die drei daran, einen Namen für ihr Unternehmen
zu suchen, was Taner wie folgt beschreibt: "Die
Namens-suche bringt Unruhe ins Team. Was mir gefällt,
findet Wolfang katastrophal und Niels
hat ganz andere Ideen. Nach wochenlangen Diskussionen lassen
wir schließlich
unsere Freunde abstimmen. Es bleiben zwei Favoriten übrig.
Einer davon ist bereits
europaweit geschützt. Der andere nicht - wir heißen
also jetzt "Moema". Das heißt
in der Sprache der indianischen Eingeborenen Brasiliens
'Sonnenaufgang'. Ein
perfekter Moment, um einen Espresso zu trinken!"
(Darauf einen Espresso, in: Wirtschaftswoche, Nr. 22, 26.5.2005,
S. 89)
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| Mövenpick
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Die Idee zur späteren Restaurant-Kette
kam dem damals 30jährigen Hotelierssohn Ueli
Prager,
als er 1946 davon erfuhr, dass in Zürich ein Bürokomplex
für 2.500 Mitarbeiter gebaut werden sollte. Er eröffnete
dort mit drei weiteren Kollegen und einem Investor in einem
Raum ein Restaurant. Namensgeber war ein der am Bau beteiligten
Architekten.
Eine Möwe hatte auf der Quaibrücke am Zürichsee
aus seiner Hand Brotstücke gepickt.
Alle Beteiligten
waren alsbald davon überzeugt, dass dieses Erlebnis
die ideale Inspiration für die Philosophie des Restaurants
sein sollte: Gastronomie im Zeichen der Möwe, wo
sich die Kunden im Fluge schnell und unkompliziert etwas Leckeres zum Essen aussuchen konnten. Der zweite
Buchstabe "w" wurde durch ein "v" ersetzt,
da letzterer die Silhouette einer Möwe besser nachzeichnete.
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| Monster |
Als Jeff Taylor 1993 eine Headhunting-Agentur
leitete, und erstmals Berichte über das Internet las, kam
ihm eines Nachts im Schlaf die Idee, eine Art Schwarzes
Brett für Stellenangebote zu schaffen. Als er morgens um
4:30 Uhr aufwachte, erinnerte er sich daran, dass einer
seiner Auftraggeber ihm kurz zuvor gesagt hatte, er wolle
nicht nur große Ideen, sondern eine Monster-Idee. Taylor
schrieb sich den Begriff gleich auf eine Tafel. Als Gründer
und Chef gilt die Internet-Stellenbörse Monster.com trotz
ihres Furcht einflösenden Namens heute als Nr. 1 weltweit.
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| Montblanc |
Da zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Füllfederhalter mit Tintenkammer teure Luxusartikel
waren und deshalb meist Wohlhabenden vorbehalten waren,
produzierte der Hamburger Schreibwarenhändler Claus-Johannes
Voss kurzerhand seine eigenen Füllfederhalter.
Da die ersten Abverkäufe vielversprechend waren, gründete
er 1906 zusammen mit dem Hamburger Bankier Christian Lausen
und dem Berliner Ingenieur Wilhelm Dziambor eine eigene
Firma. Die Wahl des Firmen- und Füllernamens, der für
höchste Qualität stehen sollte, fiel den drei
Gründern 1910 eher zuflällig ein. Als sie während
eines privaten Treffens die weiße Kappe einer ihrer
Füllfederhalter betrachteten, fühlte sich einer
der
drei an den größten europäischen Berges
erinnert, den "Montblanc". Daraus abgeleitet entstand
auch 1913 das > Montblanc-Logo.
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| Motorola |
1928 gründeten die beiden Brüder Paul und Joseph Galvin in Chicago das Unternehmen
"Galvin Manufacturing Corporation". Idee der beiden Unternehmensgründer war es,
Netzwerkanschlüsse auf Kupferrohrbasis herzustellen. 1930 wurde das erste Auto-
radio der Welt entwickelt, das den heutigen Firmennamen bekam. Den Namen hatten
die Galvin-Brüder aus den Begriffen "Motor" für "Bewegung" und "ola" für "Sound"
abgeleitet, Sound in Bewegung sozusagen, oder einfach "Motorola" (vgl. hierzu auch
die Namen der beiden bekannten Handy-Serien > Pebl und > Razr).
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| Mountain Dew |
Entstanden ist die amerikanische Markenikone in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts in Knoxville im Bundesstaat Tennessee. Die Idee stammt von den beiden Brüder Barney
und
Ally Hartman
die dort eine Abfüllanlage betrieben. 1964 wurde die Marke an > Pepsi
(PepsiCo.) verkauft. Der Name selbst geht zurück auf einen beliebtes altes Volkslied aus
der Appalachen-Bergregion, das vom Genuss schwarzgebranntem Alkohols erzählt, der
euhpemistisch auch als "Mountain Dew" bekannt war. Der umgangssprachliche Ausdruck
bedeutet im Englischen wörtlich übersetzt so viel wie "Bergtau".
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| M&M |
Gegründet wurde der Süßwarenimperium
1911 in Tacoma in Washington State von Frank Mars und seiner
Frau Ethel, die in ihrer Küche Süßigkeiten
aus Buttercreme herstellte. Sein Sohn Forrest arbeitete
zunächst einige Jahre in Europa für Nestlé
und Tobler, bevor er von seiner mittlerweile verwitweten
Mutter das Unternehmen übernahm. Die weltweit beliebten
Schokoladenstücke gingen aus einem Joint Venture der
beiden Wettbewerber Mars und Hershey hervor. Motivation
für die Zusammenarbeit war, dass während des Zweiten
Weltkrieges Schokolade rationiert war. Während Mars
die Idee für die ummantelte Schokolade hatte, verfügte
Hershey als Schokoladenlieferant für die Truppen über
ausreichend Schokolade. Unklar bleibt bis heute, ob Mars
die Idee von "Smarties" abgekupfert hatte oder
inspirit war von Soldaten, die während dem Spanischen
Bürgerkrieges pillenartige Schokoladenstücke zu
sich nahmen. Mit dem Slogan
"Schmilzt im Mund, nicht in der Hand" wurden die
"Schokoladenpillen" weltweit bekannt.
Die beiden M's stammen von den Nachnamen der beiden Partner:
Forrest Mars und
Bruce Murrie.
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| Muji |
Das für seine hochwertigen Waren in minimalistischem Deisgn bekannte japanische Handelsunternehmen, das in Japan bereits Kultstatus erlangt hat, expandiert auch in
Europa weiter. Nach Großbritannien und Frankreich ist aktuell Deuschland an der Reihe.
Entstanden ist die Marke Anfang der 80er Jahre als Handelsmarke des japanischen
Handelsgiganten Seiyu und als Gegenstück zur Markenverrücktheit der 80er Jahre.
Seit 1989 gehört die Marke dem Unternehmen Ryohin Keikaku.
Das minimalistische Gesaltungsprinzip gehört genauso zum Erfolgsrezept der Handels-
marke wie die Tatsache, dasss namhafte Designer für das Unternehmen arbeiten,
wobei den Kunden verborgen bleibt, welches der mehr als 5.000 Produkte von
welchem Designer entworfen wurde. Auch der Name selbst spiegelt diese Philo-
sophie des Unter-nehmens wider. Muji ist eine Abkürzung von "Mujirushi Ryohin",
was soviel bedeutet wie"keine Marke, gute Produkte".
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| Muzak |
Die weltweit für ihre Dauerberieselung in Kaufhäusern, Fahrstühlen und Hotels mit so genannter "functional music" bekannte Firma wurde
1922 von der North American Company gegründet, die vom US-amerikanischen General a. D. George Owen Squier ein Patent zur Übertragung von Musik via Kabel erworben hatte. Als Chef des amerikanischen Nachrich-tenkorps interessierte sich Squier stark für die Einsatzmöglichkeiten der damals neu aufkommenden Kommunikationsmittel Telefon und Radio. Anfangs wurde das Unternehmen "Wired Radio" genannt und 1934 in "Muzak" umbenannt. Der Name ging hervor aus der Kombination des Wortes "Music" mit dem Firmennamen "Kodak", des aufstrebenden Unternehmens, das Squier bewunderte.
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