Yahoo
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Im Februar 1994 starteten die
Studenten David Filo und Jerry Yang an der Stanford
University
in Kalifornien eine einfache Link-Liste unter dem Namen
"Jerry´s
Guide to
the World Wide Web". Dort
führten die beiden alle Webseiten auf, die
sie besucht
hatten und die ihrer Meinung nach nützlich sein könnten.
Innerhalb
kürzester Zeit
wurden die Liste immer länger
und die beiden Studenten waren
mehr damit be-
schäftigt
Kategorien und Unterkategorien anzulegen und die Links
zu
sortieren, als
sich um ihre Dissertation an der Universität
zu kümmern. Da es
1994 keine andere
Möglichkeit
gab, Webseiten zu einem bestimmten Thema im
Internet zu
suchen und
man stattdessen die exakte Schreibweise einer
Seite
kennen musste, wurde die
Link-Sammlung der beiden
Studenten schnell über
die Grenzen der Universität
hin-
weg bekannt. Bereits im Herbst 1994 feierten
sie den
ersten Tag mit einer Million
Zugriffe und 1995 machten sie
sich
selbständig und gründeten mit Hilfe von
Venture-Capital-Gebern
aus dem
Silicon Valley ihr Unternehmen.
Zunächst behaupteten die beiden Gründer verschmitzt, dass Ihr Firmen- und Such-
maschinenname Yahoo! in Anspielung an das bereits damals erfolgreiche Unte-
rnehmen Oracle für "Yet another hierarchical officious miracle" stehen
würde,
was auf deutsch in etwa so viel bedeutet wie "noch ein anderes
hierarchisches
und diensteifriges (aufdringliches) Orakel". Faktisch aber
stand das Volk ziemlich
ruppiger, ungehobelter Gesellen aus Jonathan
Swift's
Roman "Gullivers Reisen"
Pate. Die
Beschreibung der groben, frechen
und flegelhaften Fabelwesen passte
Jerry
Jang zufolge genau auf ihn und
seinen Kollegen, die ungezogenen Empor-
kömmlinge in einer Welt voller Nadelstreifenträger: Yahoo!
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Ytong
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Anno 1879 wurde in Kumla in Schweden
das Unternehmen "Yxhult Stenhuggeri
Aktiebolag"
gegründet, das die riesigen Kalksteinvorkommen nahe
dem Ort Yxhult
abbaute.
1928 kaufte das Unternehmen die Rechte an einem Produktionsverfahren
für neuartigen Gasbeton von dem Forscher und Architekten
Axel Eriksson, der
1923 an der Technischen Hochschule Stockholm
aus einem Gemisch aus Kalk,
Aluminium und Schiefer die Dampfhärtung
und den damit herstellbaren Baustoff
Gasbeton entwickelt
hatte. Das geringe Gewicht bei hoher Stabilität und
die
leichte Bearbeitungsweise verhalfen dem Gasbeton zu
großer Popularität. Um
sich von konkurrierenden
Unternehmen abheben zu können, kreierte man den
Markennamen
"Ytong"; eine Abkürzung des schwedischen
Ausdrucks "Yxhults
Anghärdade Gasbetong",
was soviel bedeutet wie "gehärteter Porenbeton
aus
dem Ort Yxhults".
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