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IBM
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Auslöser für die Unternehmensgründung
war 1890 ein Wettbewerb in den USA, mit
dessen Hilfe das U.S. Census Bureau eine neue Methode finden
wollte, die die Immi-
granten-Erfassung erleichtern sollte. Der deutsche Immigrant
Herman Hollerith ge-
wann den Wettbewerb und gründete daraufhin 1896 "Tabulating
Machine Co.", die die ersten Lochkartenrechenmaschinen
lieferte . 1911 führte Charles R. Flint Holleriths
Firma
mit "Computingscale Co." und "International
Time Recording" in dem Unternehmen "Computing-Tabulating-Recording
Co." zusammen. Aufgrund der zunehmend unüber-sichtlich
werdenden Produktpalette, die mittlerweile von einfachen
Rechenschiebern
über neue Lochkartensysteme bis hin zu Käse- und
Fleischschneidemaschinen reichte,
trat 1914 Thomas J. Watson, ehemaliger Vizemanager des größten
Geldinstitutes der
USA, als Manager ein. Er internationalisierte das Unternehmen
und führte 1924 den
Namen International Business Machines ein, besser bekannt
unter dem Kürzel IBM.
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ICI
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Das Unternehmen entstand 1926
durch eine Fusion der vier größten Chemieunternehmen
in Großbritannien. Heute zählt das Unternehmen
zu den führenden Unternehmen für Spezialprodukte
und Farben. Und der Unternehmensname? ICI ist die Abkürzung
von "Imperial Chemical Industries".
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Iglo
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Die heute zu >
Unilever gehörende Marke für Fischstäbchen,
Spinat und andere Tief-
kühlprodukte geht zurück auf Clarence Birdseye,
der ab 1912 für mehrer Jahre als Pelz-
händler und Naturforscher für die amerikanische
Regierung im Norden Alaskas lebte.
Dort beobachtete er, dass die von den Eskimos gefangenen
Fische aufgrund des eisigen Windes binnen weniger Sekunden
eingefroren waren und nach dem Auftauen genauso
gut schmeckten wie frischgefangene Fische.
Mit der Idee der "Schockgefrierung" machte sich
Birdseye 1924 selbständig und trat
ab 1929 unter dem Markennamen Birds Eye am Markt auf. 1938
folgte eine Niederlass-
ung in England, die 1957 mit samt dem Markennamen Birds
Eye an > Unilever
verkauft wurde. Da das Management der Auffassung war, dass
der Name "Birds Eye" für den
holländisch- und deutschsprachigen Raum nur bedingt
geeignet sei, führte das Unter-
nehmen 1960, zunächst nur in Holland, in Anlehnung
an die Eskimos als Ideengeber die Bezeichnung "Iglo"
für tiefgekühlte Nahrungsmittel ein. 1963 gelangten
die Fischstäbchen von "Iglo", der holländischen
Variante von "Iglu" auch nach Deutschland. In
England
werden die Fischstäbchen bis heute unter dem ursprünglichen
Markennamen "Birds Eye" vertrieben und in Italien
unter dem Markennamen "Findus", in Anlehnung an
das 1941 gegründete schwedische Unternehmen "Frukt
Industri".
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IKEA
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Ingvar Kamprad, Gründer
des Einrichtungshäuser-Imperiums, dessen Kataloge heute
jährlich 118 Mio. mal in 23 Sprachen gedruckt werden,
wurde 1926 in Schweden ge-
boren. Aufgewachsen ist Kamprad auf dem elterlichen Hof
Elmtaryd in der Nähe des
Dorfes Agunnaryd. Schon als
Kind begann er Streichhölzer in der Nachbarschaft zu
verkaufen, die er in großen Mengen sehr billig in
Stockholm einkaufte. Als er 1943 ein
kleines Geschäft
eröffnete, musste die Einwilligung seines Onkels und
Vormunds ein-
geholt werden, weil Kamprad erst 17 Jahre alt war. Als er
auf seiner ersten Geschäfts-reise nach Paris Geschäftsmöglichkeiten
außerhalb Schwedens entdeckte, änderte Kamprad
seine Verkaufsstrategie. Er fertigte einen Versandkatalog
an und lieferte die
ersten Produkte mit dem Milchwagen der
Gemeinde aus. Als er 1950 die ersten von heimischen Herstellern
gefertigten Möbelstücke in den Katalog aufnahm,
waren diese
so erfolgreich, dass er alle anderen Produkte aufgab und
sich von nun an auf preis-günstige, funktionale und
formschöne Möbel mit möglichst kleinem Packmaß
konzentrierte. Ende der 50er Jahren enstanden die ersten
Einrichtungshäuser, die den Firmennamen weltweit bekannt
machten. Der Firmenname ist entsanden aus den Initialen
seines Vor-
und Nachnamens, des väterlichen Bauernhofs Elmtaryd
und seinem Heimatort Agunnaryd.
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INA
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Kurz nach Kriegsende gründeten
die beiden Brüder Dr. Wilhelm und Dr. Georg Schaeffler
1946 in Herzogenaurach ein Unternehmen zur Herstellung von
Holzprodukten. Nachdem
die Kontrollratsgesetze aufgehoben waren, nahm ihr Unternehmen
die Metallverarbeitung auf und entwickelte u.a. den Nadelkranz.
Der Markenname wurde abgeleitet aus dem damaligen Firmennamen:
Industrie Nadellager AG, kurz INA.
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ING
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Die international tätige Bankgesellschaft
ging 1991 aus der Fusion von Nationale Neder-
lande, der
größten holländischen Versicherung, und der
NMB Postbank Groep. Der Firmenname enstand als Abkürzung
aus dem damals gewählten Firmennamen:
Internationale Nederlande Group. Zum
Allfinanzkonzern gehören heute u.a. die
Investmentbank
Barings und die
BHF-Bank.
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| Intel |
Der weltweit führende Microchips-Hersteller
wurde im Juli 1968 von den beiden Freunden Robert Noyce
und Gordon Moore als Firma für Speicherchips gegründet.
Da sich ihre beiden Nachnamen schlecht kombinieren ließen
- "Moore - Noyce" klingt im Englischen
wie "more noise"- entwickelten sie aus der bereits
vergebenen Bezeichnung "Integrated Electronics"
kurzerhand das Kürzel "Intel". Andere Quellen
nennen statt "integrated" den Begriff "intelligent".
Wenig später kam Andy Grove hinzu und bereits 1971
entwickelte
das noch junge Unternehmen den ersten Microprozessor.
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| Interlübke |
Die heute international bekannte Marke für Betten und Schränke höchster Qualität wurde
1937 von Hans und Leo Lübke in der Kleinstadt Rheda-Wiedenbrück als "Spezialfabrik für
polierte Schlafzimmer" gegründet. Der seit 1963 verwendete Markennamen "Interlübke"
geht auf
den Unternehmensberater Michael Bayer zurück, der die Marke aus dem Familien-
namen
und der Tätigkeitsbeschreibung "Interieur" abgeleitet hatte (vgl. hierzu auch > Cor).
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| Isri |
Der heute europaweit führende
Hersteller von Nutzfahrzeug-Sitzsystemen wurde 1919
in Bielefeld als Hersteller von technischen Federn gegründet.
1957 erfolgte der Umzug
des Unternehmens nach Lemgo, wo auch die ersten Sitzkonstruktionen
gefertigt wurden.
Der heute international bei LKW-Fahrern und Fahrzeugherstellern
bekannte Markenname wurde abgeleitet von Familiennamen des
Gründers: "Isringhausen", kurz Isri.
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| Ivory |
Die zum heute weitweit größten
Hersteller von Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten
gehörende Seifenmarke wurde 1879 von James Norris Gamble,
dem Sohn des einen Unternehmensgründers erfunden. Dessen
Vater James Gamble hatte 1837 zusammen
mit William Procter das Unternehmen in Cincinnati, Ohio
gegründet. Junior Gamle war Chemiker von Beruf und
entwickelte 1879 eine weiße Seife, die allerhöchsten
Quali-tätsansprüchen genügte. Den Namen der
Seife wiederum steuerte Harley Procter, Sohn des zweiten
Gründers, bei. Die Idee zum Markennamen hatte er eines
Sonntags in der Kirche, als er in der Bibel die Stelle "out
of ivory palaces" las.
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| IWKA |
Der heute rund 90 konsolidierte
mittelständische Gesellschaften in drei Kerngeschäfts-feldern
auf vier Kontinenten umfassende Konzern geht auf die 1872
gegründete "Patro-nenhülsenfabrik Henri Ehrmann
& Cie." zurück. Das Unternehmen wurde sechs
Jahre später von Heinrich Wilhelm Lorenz übernomen
und nahm um 1900 die noch heute zum Produktprogramm gehörende
Produktion von Verpackungsmaschinen, Kompensatoren
und Metallschläuchen auf. Ab 1919 folgten Schreib-
und Nähmaschinene sowie Stufen-pressen für die
Blechumformung. Nachedem 1928 die Aktienmehrheit auf die
Familie
Quandt übergegangen war, folge nach dem Zweiten Weltkrieg
der Ausbau zum inter-national tätigen Maschinen- und
Anlagenbaukonzern. 1949 erhielt das Unternehmen
deshalb den Firmennamen "Industrie-Werke Karlsruhe
AG" und 1970 im Rahmen der
Fusion mit der ebenfalls zur Quandt-Gruppe gehörenden
> Kuka GmbH zur Industrie-
Werke Karlsruhe Augsburg AK die heutige Kurzbezeichnung
IWKA AG.
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