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Gap
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Das Bekleidungsartikelunternehmen
wurde 1969 von Donald Fisher in San Francisco gegründet.
Sein erstes Geschäft und später sein schnell wachsendes
Unternehmen nannte er in Anlehnung an seine Zielgruppe "generation
gap" kurzerhand "The Gap".
Heute zählen zum Bekleidungskonzern neben "Gap"
(und "GapKids") noch weitere bekannte Marken wie
"Banana Republic" (1983 erworben, höherpreisig
positioniert)
und "Old Navy" (1994 eingeführt; preiswerte
Mode) (vgl. hierzu auch H&M
und Zara).
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GE
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Die Geschichte des Mischkonzern
begann mit dem bekannten
Erfinder der Glühbirne, Thomas Alva Edison, der 1892
in Fairfield in Connecticut "General Electric"
gründete. Eine seiner Nachfolger war der legenäre
Manager Jack Welch, der das Unternehmen in den 90er Jahren
des 20. Jahrhunderts zum wertvollsten Unternehmen der Welt
machte.
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GEA
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Die Geschichte des heute weltweit tätigen Technologiekonzerns geht zurück auf das Jahr
1920 als Otto Happel Sen. in Bochum ein Unternehmen zur Herstellung von Filtern für die
Frischluftkühlung von elektrischen Maschinene gründete. Mit dem elliptischen Rippenrohr
zum Wärmetausch folgt zwei Jahre später das erste wegweisende Patent. Nach dem Tod
des Firmengründers übernimmt 1948 dessen Frau Elisabeth Happel die Geschäftsführung.
Mit der Auslieferung des ersten kompletten Luftkondensators an ein Kohlekraftwerk steigt
das Unternehmen
1950 in den Anlagenbau ein. 1979 kommt durch die Übernahme der
Eduard
Ahlborn GmbH der Geschäftsbereich Nahrungsmittelprozesstechnik hinzu. Zehn
Jahre
später folgt der Börsengang und 1991 wird mit der niederländische Grasso-Gruppe
eines der in Europa führenden Kältetechnikunternehmen übernommen.
In den nächsten
Jahren folgen eine Reihe weiterer strategischer Aquisitionen bis Happels Unternehmen
1999 selbst von der > Metallgesellschaft (MG technologies) übernommen und mit
Lurgi in mg engineering umbenannt wird.
Im Mai 2005 schließlich erfolgt im Verschmelzung
der Gesellschaft für Entstaubungsanlagen (GEA), so der ursprüngliche Name des von
Happel Sen. gegründeten Unternehmens, mit der Muttergesellschaft mg technologies
und die Umbenennung in "GEA Group AG". Auch wird entschieden, das die drei Buch-
staben ab sofort für "Global Engineering Alliance" stehen sollen (vgl. hierzu die Historie
von MG technologies, der früheren > Metallgesellschaft).
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Geox
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Die Idee zum Schuh, der atmet, hatte der italienische Unternehmensgründer Mario Moretti
Polegato der Unternehmenslegende zufolge 1991 bei einem Weinbaukongress in Reno,
Nevada.
Moretti wollte zwischendurch in den Rocky Mountains wandern gehen, ärgerte
sich
dabei
dann aber so sehr über seine in Schweiß gebadeten Füße,
dass er spontan
mit dem Taschenmesser zwei Löcher in die Sohlen seiner Turnschuhe schnitt.
Zurück in Italien ließ er sich die Idee einer Gummisohle mit Entlüftung patentieren, die den
Wasserdampf nach außen lässt, nicht aber Wasser von außen nach innen. Nachdem er
sein Patent vergeblich mehreren Sportschuhherstellern angeboten hatte, die dankend
ablehnten, begann er 1997 selbst mit der Produktion der atmenden Schuhe. Heute zählt
Morettis
Unternehmen 5000 Mitarbeiter; produziert wird in 28 und verkauft in 68 Ländern.
Der
Name des atmenden Schuhs ging hervor aus einer Kombination des griechischen
Wortes "geo", für die Erde, auf der wir Menschen laufen und dem Technologie
symbo-
lisierenden
Buchstaben "x": Geox.
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GfK
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Das Marktforschungsinstitut wurde
1934 vom an der Universität Erlangen-Nürnberg lehrenden
Nationalökonom Wilhelm Versshofen und seinem Mitarbeiter
und späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard gegründet.
Der heute mit rund 600 Mio. € größte "Datensammler"
der Republik erstellt u.a. den Konsumklima-Index und erfasst
die TV-Zuschauerquoten. Die drei Buchstaben des Firmennamens
stehen für "Gesellschaft für Konsumforschung".
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Godiva
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Die vor mehr als 75 Jahren von Joseph
Draps in Brüssel gegründete Schokoladenfabrik erhielt
1926 den Namen Godiva. Der Markenname geht auf eine britische
Legende aus
dem Jahre 1040 zurück. Diese besagt, dass die Bewohner
von Coventry sehr unter den Steuerzahlungen an ihren Lehnsherren
"Leofric dem Dänen" litten, der mit der bildschönen
Angelsächsin Lady Godiva verheiratet war. Sie hatte Mitleid
mit ihren Landsleuten und versuchte deshalb, Leofric davon
zu überzeugen, die Steuern zu senken. Leofric war
der Meinung, dass seine lamentierenden Leibeigenen nichts
anderes verdient hätten aber Lady Godiva wollte ihm beweisen,
dass es ehrbare Leute waren und schlug ihm deshalb einen Handel
vor. Wenn die Bewohner in ihren Häusern blieben und sie
nicht ansähen, während sie nackt durch den Ort reiten
würde, sollte die Steuerlast gemindert werden. Godiva
hatte sich in ihren Mitbürgern nicht getäuscht,
Leofric hielt Wort und Draps hatte einen Markenamen für
seine belgischen Pralinen gefunden.
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| Google |
Die
weltweit führende Suchmaschine ging im September 1998
als Beta-Version online. Zwei Jahre zuvor hatten die beiden
Studenten Larry Page und Sergey Brin damit be-gannen, eine
Suchmaschine mit Namen "BackRub" zu programmieren.
Grundidee war
es, anhand der Anzahl auf eine Seite verweisender Links deren
"Güte" einzuschätzen. Nachdem die beiden
1998 das erste Datencenter in der Studentenbude von Larry
Page eingerichtet hatten, gingen die beiden alsbald auf die
Suche nach möglichen Partnern und Kapitalgebern. Erfolg
hatten sie zuerst bei Andy Bechtolsheim, einem Freund einer
ihrer Professoren und Mitbegründer von Sun Microsystems.
Obwohl Bechtolsheim nur wenig Zeit hatte, sich den Business
Plan der beiden anzuschauen, befand er die Idee für so
gut, dass er ihnen spontan einen Scheck über 100,000
Dollar auf "Google inc." ausstellte. Da das Unternehmen
noch gar nicht gegründet war, mussten die beiden einige
Wochen warten, bis sie den Scheck zusammen mit weiterem Risikokapital,
insg. 1 Mio. Dollar, einlösen konnten.
Der Firmenname entstand als Wortspiel auf den von Eward Kastner
geprägten Begriff. Kastner, ein amerikanischer Mathematiker,
hatte seinen 8-jährigen Neffen gebeten, ein
Wort für eine Zahl mit einer 1 und 100 Nullen zu erfinden:
Googol.
Page und Brin wählten hiervon abgeleitet den Namen "Google"
(manchen Quellen zufolge
aufgrund eines Schreibfehlers), da er perfekt die Mission
des Unternehmens reflektierte, die immense, unendlich erscheinende
Menge verfügbarer Informationen im Internet zu organisieren.
Aber vielleicht waren die beiden Gründer auch einfach
nur überrascht, welche Unmengen an Ergebnistreffern ihre
Suchmaschine liefere und es deshalb zum heute geläufigen
Verb "to google" bzw. "googeln" gekommen
ist.
Die Entstehungsgeschichte der anderen beiden weltweit erfolgreichen
Internet-Unternehmen Amazon
und eBay lesen Sie >>
hier
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| Gore-Tex |
Die
international bekannte, atmungsaktive und wasserdichte Klimamembran
gibt es seit 1989. Sie besteht aus einer dünnen, wind-
und wasserdichten Folie aus Teflon (Poly-tetrafluorethylen,
PTFE), die auf ein Trägermaterial aufgebracht wird. Die
Mikroporen
sind 700 mal größer als ein Wasserdampfmolekül
und 20.000 kleiner als ein Wasser-
tropfen, was zu einer Wasserdichtigkeit von bis zu 80 m Wasersäule
führt. Der Mar-kenname der Teflonmembran setzt sich zusammen
aus der Abkürzung für "Textilie"
und dem Firmenamen. "W.L. Gore & Associates"
wurde 1958 von Wilbert L. und
Genevieve Gore in Newark in Delaware gegründet. Ziel
von "Gore" war es von
Anfang an, Vermarktungsmöglichkeiten für PTFE zu
entwickeln, was ihnen u.a.
mit Gore-Tex und Windstopper erfolgreich gelungen ist.
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| Granini |
Die
seit 1994 zu Eckes* gehörende Marke für "Fruchtnektar"
wurde 1964 von Heinz Schürmann als Importfirma für
italienische Teigwaren gegründet. Bereits im darauf-
folgendend Jahr begann Schürmann mit dem Import von Fruchtnektar
in Dosen, der
als "granini Trinkfrucht" exotische Früchte
trinkbar machte und seit 1969 in der trans-
parenten, bauchigen Glasflasche mit Noppen vermarktet wird.
Der Name geht zurück auf die ursprüngliche Importidee
italienischer Teigwaren. Inspiriert vom italienische Wort
"grano" für "Korn" (oder Kern) wählte
Schürmann die Verniedlich-ungsform "granini"
für "Gebäck/Körnchen" (oder Kernchen),
zunächst als Unternehmens-, später als Produktnamen.
Die Herleitung des Markennamens von den mehr oder weniger
großen Kernen des Fruchtfleisches konnte nicht bestätigt
werden (zumal das Unterneh-men bereits 1964, und damit ein
Jahr vor dem Importbeginn von Fruchtnektar als "granini"
firmierte).
* Eckes wurde 1857 von Peter Eckes in Nieder-Olm gegründet.
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| Greyhound |
Die
Erfolgsgeschichte des führenden US-Anbieter für
Langstreckenverbindungen mit dem Bus begann im Jahre 1914,
als der schwedische Minenarbeiter Carl Wickmann einen Pendelverkehr
für Minenarbeiter zwischen Hibbing und Alice in Minnesota
einrichtete. Aufgrund der großen Nachfrage wurde bereits
ein Jahr später der erste Fernbusverkehr von Hibbing
in das 90 Meilen entfernt liegende Duluth in Minnesota angeboten.
Der Firmenname geht die Farbe der Busse, die Wickmann grau
lackieren ließ, damit sie nach den staubigen Fahrten
nicht zu dreckig aussahen. Als eines Tages der Besitzer einer
Pension zu ihm sagte, dass die Busse aussähen "just
like greyhound dogs streaking by", hatte Wickmann seinen
Markennamen gefunden und entwickelte den Slogan "Ride
the greyhounds".
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| Gutfried |
Acht Jahre nach Gründung
der Fleischwarenfabrik Heinrich Nölke & Co. in
Versmold erwarb der Gründer 1932 das Gut Friedrichsruh
in Steinhagen/Westfalen, kurz Gutfried. Zur Differenzierung
seiner Wurstwaren von herkömmlicher Wurst verwendete
Nölke
einen orangefarbenen Darm.
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