Markenstrategie: Konzept und Vorgehen Markennamen von Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen Marken- und Künstlernamen von Sängern, Schauspielern, Sportlern und sonstigen Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens Markenlogos: Wortmarke, Bildmarke/Symbole und Charaktere Slogans: Kurze,  markante Phasen zur Marke und ihrer USP
 
 
   
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Taft

Bereits 1937 wurde der Haarspray "Schwarzkopf Glanzlack" eingeführt, wobei das damals besonders innovative Produkt aus alkoholisch gelöstem Schnellack bestand, und damit einen Vorläufer moderner Haarsprays darstellte. Nachteilig war jedoch, dassder
Lack mittels Gummiballzerstäubern über die fertige Frisur gesprüht wurde, wodurch eine gleichmäßige Feinverteilung unmöglich war. Dadurch verklebten die Frisuren und wurden häufig bretthart. Als Anfang der 50er Jahre in Amerika die ersten Aerosole patentiert wurden, griff Schwarzkopf die neue Technik auf und entwickelte das erste Haarspray
auf Aerosolbasis für Europa. Besonderes Augenmerkt schenkte Schwarzkopf der Namensfindung, da das neue Produkt einen echten Prototyp darstellte, weshalb der
Name vor allem nicht funktionsbezogen sein sollte. Der Name sollte mit der Modewelt assoziiert werden und für Glanz und Halt stehen. Außerdem sollte die Lautmalerei
den "pfft" Sprüheffekt nachempfinden, weshalb man sich 1954 für "Taft" entschied.

Talanx

Obwohl die heute drittgrößte Versicherungsgruppe erst 1996 in ihrer heutigen Form,
zunächst als HDI Beteiligungs AG und seit 1998 unter dem heutigen Namen auftritt,
reichen die Wurzeln der Gruppe zum Teil bereits 100 Jahre in die Vergangenheit. Grund
für den Namenswechsel 1998 war es, Verwechslungen mit der Marke > HDI zu ver-
meiden. Der neu gewählte Name geht zurück auf das griechische Wort Phalanx, der Ausdruck für eine feste, geschlossene Schlachtreihe im Griechenland der Antike, und
das Wort Talent.
Die Phalanx, ein geschlossener Verband in der Schlacht, war ein gut funktionierendes, ineinander greifendes System, das sich durch Kraft, Stärke und Solidität, aber auch durch sehr hohe Flexibilität, auszeichnete. Bei guter Ausbildung waren die Soldaten in der Lage, die Phalanx jederzeit zu verändern: zu verdoppeln, zu halbieren, neue Formationen zu bilden. Ähnlich war für die Talanx AG das flexible Reagieren auf äußere Gegebenheiten neben Kraft, Stärke und Solidität der Anlass, den Begriff Phalanx als Namensbestandteil
zu wählen.
Und auch der zweite Bestandteil, das Talent, hat seinen Ursprung im Griechischen, wo
es als oberste Gewichtseinheit, aber auch als Valuteneinheit der Antike galt. Zu dieser
Zeit wurden große Summen in Talent angegeben. Nach dem Gewicht des Talents war
der Münzfuß ausgerichtet, der Maßstab, der bestimmt, wie viele Münzen aus einer Gewichtseinheit Metall geprägt werden und welche Zusammensetzung die Legierung enthält. Die richtige Mischung war von großer Bedeutung, genau wie heute bei "Talanx".

Tchibo

Der heute weltweit fünftgrößte und in Deutschland mit 27% Marktanteil führende führende Kaffeeröster wurde 1949 von Max Herz und Carl Tchilling-Hiryan gegründet. Die Idee der beiden Gründer war es zunächst, Röstkafee auf dem Postweg zu versenden. 1955 eröffnete die erste von heute mehr als 850 Verkaufsfilialen, wobei zunächst nur Kaffee
und dazugehörige Nebenprodukte wie Geschirrtücher und Metalldosen verkauft wurden.
Seit 1972 werden zusätzlich wöchentlich wechselnde Gebrauchsartikel angeboten. Der 99% der Deutschen geläufige Markenname wurde abgeleitet aus den beiden Anfangs-
silben des Gründernamens "Tchilling-Hiryan" und dem Wort "Bohne": "Tchibo" (vgl. hier-
zu auch die Entstehung des > Tchibo-Logos sowie > TCM und > Mitch & Co.).


TCM

Die in den 1980er Jahren von > Tchibo eingeführte Handelsmarke zählt heute zu den be-
kanntesten Konsumgütermarken in Deutschland, was sich zunehmend als Problem heraus-
stellt, da immer weniger Tchibo-Kunden nach außen hin zeigen wollen, dass sie z.B. ihre
Uhr oder Kleidung bei Tchibo eingekauft haben. Dies ist auch der Grund dafür, dass die
Abkürzung TCM, die ursprünglich von "Tchibo Magazin" abgeleitet worden war, heute
vom Unternehmen als "Tchibo Certified Merchandise" interpretiert wird. Tchibo verwendet
zudem vermehrt andere Marken, deren direkte Verbindung zur Unternehmensmarke nicht
sofort ersichtlich (bzw allseits bekannt) ist, wie z.B. die Marke > Mitch & Co.

Teflon

1938 entdeckte Roy Plunkett, ein Kältemittelforscher bei DuPont zufällig ein weißes Pulver, das zurückgeblieben war, nachdem er eine gasförmige Fluorverbindung versehentlich einige Tage auf seinem Schreibtisch statt wie gewöhnlich im Kühlschrank abgestellt hatte.
Nachdem das hitzebeständige Material zunächst als Schutzbelag für Behälter mit aggressiven Uranverbindungen verwendet wurde, fand es 1954 als Bratpfannen-beschichtung erstmals Verwendung im Haushalt. Der Name geht zurück auf den Grundstoff des Materials, Tetrafluoraethylen, woraus verkürzt Te-fl-o-n wurde. Später entdeckte der Chemiker Bog Gore, dass sich aus Teflon hauchdünne Membranen her-stellen lassen, die zugleich Wasser zurückhalten und Gase passieren lassen. Das
Material ist heute besser bekannt als Gore-Tex.

Tegut

Der erste Supermarkt für "gute Lebensmittel", so der heutige Claim des Unternehmens, wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 von Theo Gutberlet gegründet. Startkapitel
bildeten einige gebrauchte Nägel, eine Reihe selbstgemachter Taschen aus Wehrmachts-
beständen und mehrere selbstgenähte Hemden aus Fallschirmseide. Nachdem Gutberlet
sein Unternehmen in Anlehnung an die Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens
zunächst "Thegu" nannte, nannte er sein Unternehmen 1955 aufgrund der Ähnlichkeit
des Namens mit einem anderen Fuldaer Unternehmen in "Tegut" um. Heute ist die mehr
als 330 Filialen umfassende Supermarktkette vor allem für seine regionalen Bio-Produkte
bekannt.


Tempo

1929 brachten die die "Vereinigten Papierwerke Nürnberg" ein Papiertaschentuch auf den Markt, wobei erst die spätere Kombination von Hygiene und Komfort dem Taschentuch
zum durchschlagenden Erfolg verhalf. Insbesondere wurden immer wieder aufs neue Ideen zur schnellen Entfaltung des Taschentuchs entwickelt. Bereits 1953 wurde die wiederverschließbare Verpackung erfunden und seit 1975 sind die Taschentücher durch die sogenannte Z-Faltung schnell und einfach handhabbar. Mit der Zeit wurde die Marke schließlich zum Gattungsbegriff für Papiertaschentüche. Der Name wurde abgeleitet aus dem lateinischen Wort für Zeit: "tempus" und entsprach damit dem Motto der 20er Jahre: "Tempo". Auch die durch die Nutzung der Papiertaschentücher erzielte Zeitersparnis aufgrund des Wegfalls von Kochwäsche (Stofftaschentücher) spielte eine Rolle bei
der Namensfindung.

Tengelmann

1867 gründete das Ehepaar Wilhelm und Louise Schmitz (geb. Scholl) einen kleinen Betrieb,
die Firma Wilh. Schmitz-Scholl, die sich auf den Import und die Veredelung von Kaffee, Tee
und Kakao spezialisierte. Als gut 25 Jahre später die Söhne des Kolonialwarenhändlers
Wilhelm Schmitz ihren ersten eigenen Laden in Düsseldorf eröffnen wollten, betrachteten
sie es als unter ihrer Würde, als "Krämer" Schmitz zu firmieren. Sie wählten deshalb statt-
dessen den Namen ihres langjährigen Prokuristen Emil Tengelmann als Bezeichnung für
ihr erstes Einzelhandelsgeschäft. Heute zählt "Tengelmann" zu den führenden Einzel-
handelsketten Europas (vgl. auch > kik).

Tesa

Nach vielen vergeblichen Versuchen ein transparentes Klebeband zu entwickeln, gelang dem Unternehmen Beiersdorf 1935 der Durchbruch. Das anfänglich als "Beiersdorf Klebefilm" bezeichnete Klebeband wurde später nach dem Spitznamen der Sekretärin
Elsa Tesmer benannt. Der Spitzname war abgeleitet worden aus den Anfangsbuch-
staben ihres Nachnamens Tesmer und den Endbuchstaben ihres Vornamens Elsa. Nachdem der Name zunächst für andere Beiersdorf-Produkte verwendet wurde, z. B.
für Konservierungsmittel, wurde der Name kurze Zeit später für den neuentwickelten Klebefilm verwendet: Tesa-Klebefilm, 1941 verkürzt zu Tesafilm. Heute umfasst die
Tesa-Produktfamilie mehr als 800 Bürobedarfsartikel.


Tesco

Den erste Laden des heute zu den weltweit größten Lebensmittelkonzernen der Welt zählenden britischen Einzelhändlers eröffnete Jack Cohen 1919 in London. Der heutige Firmenname war erstmals 1929 an seinem Geschäft zu lesen. Der Name setzt sich zusammen aus dem Namen des Teehändlers von Cohen, "T.E. Stockwell" und den Anfangsbuchstaben seines eigenen Nachnamens: Tesco.

teutonia
Das heute zu den führenden Herstellern von Kinderwagen zählende Unternehmen wurde
1947 von Gustav und August Lüdeking in Südlengern gegründet, wobei die Produktion an-
fangs im Keller des Wohnhauses erfolgte. Nachdem die Kinderwagen zunächst ohne
Namen bzw. unter dem Gründernamen Lüdeking vermarktet wurden, folgte 1963 die Ent-
scheidung, den eigenen Produkten einen unverwechselbaren Namen zu geben. Inspiriert
wurden die Gründer von dem zu dieser Zeit größten und beliebtesten, aus dem Franken-
land stammenden Hersteller "Frankonia". Man suchte nach einer ähnlich klingenden Wort-
schöpfung, die man, abgeleitet vom ganz in der Nähe des Firmensitzes befindlichen
Teutoburger Waldes, schließlich in der Wortschöpfung "teutonia" fand. Wer früher "Vor
-sicht die Teutonen kommen" hörte, dachte an das gleichnamige germanische Volk.
Heute denken die meisten von uns an eine Schar junger Eltern mit Kinderwagen "Made
in Germany", von teutonia.


Thalia

Die seit 2001 zu Douglas gehörtende größte deutsche Buchhandlung wurde 1919 in Hamburg als kleiner Eckladen am Thalia-Theater gegründet. 1931 übernahm der 27-
jährige Buchhändler Erich Könnecke die insolvente Buchhandlung. Ab Mitte der 80er
Jahre wurden erste Buchläden außerhalb Hamburgs eröffnet und nach der Über-
nahme durch Douglas wurde 2001 die Buchhandelskette Phönix mit Thalia fusioniert.
Bei dem vom Ursprungsstandort am Thalia-Theater abgeleiteten Firmennamen handelt
es sich um den Namen der
griechische Muse der Komödie: Thalia.

Thomapyrin

Die neben Spalt und Aspirin zu den bekanntesten Schmerzmitteln in zählende Marke
wurde 1946 von der oberschwäbischen Dr. Karl Thomae GmbH entwickelt. Ergänzt
um die griechische Silbe "pyr" für Feuer und die Endung "in" entstand aus dem Nach-
namen des Unternehmensgründers der Markenname "Thomapyrin".


Tipp-Ex

Das Produkt und der dazugehörige Markenname wurden Anfang der 60er Jahre in Frankfurt/Main erfunden. MIt Hilfe eines beschichteten Papierstreifens konnten fortan
falsch getippte Buchstaben durch nochmaliges Anschlagen auf der Schreibmaschine rasch und sauber abgedeckt werden. Wenig später folgte das flüssige Korrekturmittel
für die Fehlerbeseitigung in Schriftstücken und in den 70er Jahren folgten schließlich zusätzliche Sondervarianten auf Lösungsmittel- und Wasserbasis, die als Folge des expandierenden Marktes für Fotokopiergeräte vermehrt nachgefragt wurden. Der Name
des zum Ausbessern von Scheibfehlern entwickelten weißen Farbstoffes geht zurück
auf die erste Worthälfte von "Tippfehler". Ergänzt um das lateinische Wort "ex" für aus, sprich "aus dem Text entfernen" entstand der Name "Tipp-Ex".


Toblerone

Der Schokoladefabrikant Theodor Tobler und sein Cousin und Fabrikationsleiter Emil Baumann experimentierten 1908 in Toblers Küche in Bern mit weißen Nougat, einer Süßigkeit, die aus Mandeln, Honig und Zucker hergestellt wird und die Baumann auf
einer Reise ins Elsaß entdeckt hatte. Die beiden suchten nach einer Möglichkeit, diese Leckerei für ihre Produktion nutzen zu können. Das Ergebnis war eine Milchschokolade
mit Honig und Mandel-Nougat. Der Name für die weißen Nougatspezialität entstand
durch die Kombination des Nachnamens "Tobler" mit dem lateinischen Wort "Torrone", gleichbedeutend mit Mandelkonfekt und Nougat (vgl. hierzu auch > Altria).

Tod's

Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts gründete Filippo Della Valle in Italien eine
eine kleine Schuhfabrik. Sein Sohn Dorino und seine beiden Enkel Diego und Andrea Della
Valle haben das Unternehmen seit den 1970er Jahren zu einem der weltweit führenden
Anbieter luxuriöser Schuhe und Lederprodukte gemacht. Den Namen für seine Markenpro-
dukte fand Diego Della Valle in einem Telefonbuch in Boston. Eine Zeit lang hatte er die
Marke um die seiner Fantasie entsprungenen Initialien "J.P." ergänzt, später aber wieder abgeschafft und auf Tod's reduziert, den Namen eines ihm unbekannten Bostoner Ein-
wohners.


Togal

Der Münchner Anbieter pharmazeutischer, kosmetischer und diätischer Erzeugnisse
ist insbesondere bekannt für sein Schmerzmittel, dessen Name 1914 entstand. Der Kommerzienrat Gerhard F. Schmidt und sein damaliger Kompagnon, der Schwede
Almborg, kombinierten das schwedische Wort "tog", gleichbedeutend mit "nahm" bzw. "genommen" (abgeleitet von "taga"für "nehmen") und "allt" für "alles". Wörtlich bedeutend der Markenname deshalb "nahm alles" und auf die schmerzlindernde Wirkung des Präparates anspielend entstand so der Name "Togal". Später wurde hieraus auch
der Slogan "Togal - Nimmt alle Schmerzen" abgeleitet.


Toshiba

Der Name des japanischen Computer- und Elektrogeräteherstellers entstand aus der Kurzform des Firmennamens "Tokio-Shibaura-Elektric": To-Shiba; "Shibaura" heißt ein Stadteil in Tokyo.

Toyota

1933 begann die Erfolgsgeschichte des seit kurzem zweitgrößten Autoherstellers der
Welt. als der junge Kiichiro Toyoda die väterliche Webstuhlfabrik um eine Automobilab-
teilung erweiterte. Bereits zwei Jahre später wurde der erste Prototyp, der A-1 vorge-
stellt und 1937 die "Toyota Motor Company" gegründet. Die Änderung der Schreibweise
des Gründer- und Firmennamens von "d" zu "t" erfolgte 1937, da "Toyoda" in Japan so
viel bedeutet wie "üppiges Reisfeld". Die Marketingabteilung hatte zuvor einen landes- weiten Wettbewerb ausgeschrieben und daraufhin 27.000 Vorschläge erhalten. Für die Wahl von "Toyota" war die japanische Schreibweise der entscheidende Auswahgrund. Während "Toyoda" mit 10 Strichen geschrieben wurde, benötigte "Toyota" lediglich
acht, wobei das japanische Schriftzeichen für acht mit "weiterem Wachstum" assoziiert wird. Nomen est omen, kann man da nur sagen!

Trevira

Aus der einstigen Hoechst-Polyesterfasermarke hat sich seit der Einführung 1956 einer
der führenden europäischen Hersteller textiler Spezialprodukte entwickelt. Schwerpunkte
des heute zu Reliance gehörenden Unternehmens sind Spezialfasern, die in technischen Anwendungen, Non-Wovens, Bekleidung und Heimtextilien, dem heute größten Bereich
des Unternehmens, zum Einsatz kommen.
Angefangen hat alles 1932 mit einem linguistischen Irrtum. Der damalige Werksleiter der Kunstseidenfabrik in Bobingen bei Augsburg ließ den Markennamen ins Handelsregister
eintragen. Der spätere Werksleiter, Prof. Paul Schlack erinnert sich:
"Kämpf wollte das Warenzeichen vom lateinischen Namen der Stadt Augsburg ableiten,
doch der lautete nicht Augusta Treverorum, wie er glaubte (das ist nämlich Trier),
sondern Augusta Vindelicorum."


Trevira-Markenhistorie von 1956-2006

Der Irrtum wurde wenig später aufgeklärt, doch die Marke blieb - in wechselnder Ver-
wendung und zeitweise auch ungenutzt - eine eingetragene Marke und wurde 1956
im Zuge der Freigabe von "Altwarenzeichen" für das Werk in Bobingen beansprucht.
Im gleichen Jahr gab sie der neuen Polyesterfaser von Hoechst ihren Namen, nach-
dem diese ab 1954 zunächst als "Diolen" vermarktet worden war.

Trevira-Werbeanzeigen 1957 und 2005 im Vergleich

Trigema

Der Name des 1919 auf der Schwäbischen Alb in der Kleinstadt Burladingen gegründeten deutschen Sportbekleidungsherstellers "Mechanische Trikotwarenfabrik Gebrüder Mayer",
der noch immer in Deutschland produziert, entstand Anfang der 70er Jahre als das Unter-nehmen in "Trikotwarenfabrik Gebrüder Mayer" umgenannt wurde, kurz Tri-Ge-Ma (vgl.
(hierzu auch > Nike, > Adidas, > Puma, > Reebok und > Jako).


TUC

Der Name des bekannten Crackers enstand Ende der 50er Jahre. Der Firmenchef De Beukela war gerade nach London gereist, wo auch die britischen Gewerkschaften häufig tagten und auf Plakaten für ihre Veranstaltungen waren. So entstand aus dem Namen des damaligen Gewerkschaftsdachverbandes "Trade Union Congress" der Keksname "TUC".

TUI

Der heute europaweit führende Reiseanbieter entstand 1968, als sich drei mittelständische Reiseveranstaltern zusammenschlossen, deren Ursprünge bis in das 1928 zurückreichen. Damals gründeten Hubert und Maria Tiggers die Firma "Dr. Tiggers-Fahrten", 1951 entstand das Unternehmen Touropa und 1953 wurden Hummel Reisen und Scharnow-Reisen gegründet. Ende 1968 schlossen sich die drei Unternehmen zur "Touristk Union International" zusammen, kurz TUI.

Tupperware

Die vielseitigen Produkte aus Polyäthylen, die ausschließlich über sogenannte Tupper-Partys vertrieben werden, gehen zurück auf eine Erfindung des amerikanischen
Chemikers Earl Silas Tupper. 1945 verkaufte er einen Zahnputzbecher aus Kunststoff
und wenig später folgten diverse Schüsseln und weitere Kunststoff-Gegenstände für
den täglichen Gebrauch. Aus dem Nachnamen des Firmengründers und dem englischen Wort "ware", gleichbedeutend mit "Ware" bzw. "Geschirr", entstand der heute weltweit bekannte Markenname "Tupperware".

TVR

Die neben Morgan zu den letzten englischen Kleinstserienherstellern zählende Marke wurde 1947 von Trevor Wilkinson gegründet. Der Markenname der Sportwagen-
Schmiede, die seit 2004 einem russischen Multimillionär gehört, leitet sich ab aus
dem Vornamen des Unternehmensgründers: Aus Trevor wurde TVR.

   

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