Katjes
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Der Familientradition seines holländischen
Vaters folgend, begann Klaus Fassin 1950 in Emmerich am
Rhein mit der Produktion von Lakritzwaren. Seine erste Lakritze
in der Form einer Katze war ein voller Erfolg. Der Name
der leckeren Süßwaren ist die holländische
Übersetzung des Ausdruckes "kleine Kätzchen":
Katjes.
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Kapalua
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International gleich ausgesprochen werden solle er, der Markenname, der die Mode von
Chris Tan in die Welt tragen würde. Diese Vorstellung hatte die Hamburger Bekleidungs-
Ingenieurin
1986
im Kopf, als sie ihr eigenes Textillabel gründete. Der Markenname
kam
ihr sprichwörtlich zugeflogen, denn sie nannte ihr Label "Kapalua", was auf
Hawaiianisch
so viel bedeutet
wie "Schmetterling".
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kik
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Das heute als bundesweit führender Textildiscounter geltende Handelsunternehmen mit
mehr
als 2.000 Filialen und einem Umsatz
von
über einer Mrd. Euro wurde
1994 von
Stefan Heinig zusammen mit der Handelsgruppe > Tengelmann als KiK-Textilien und
Non-Food GmbH gegründet. Der Unternehmensname wurde abgeleitet aus der allseits
bekannten Redewendung derr "Kunde
ist König", kurz kik.
Die den Markennamen domi-
nierenden beiden Buchstaben "k" finden sich auch Slogan des Textil-Diskont wieder:
"Kleidung clever kaufen".
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Kion
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Mit dem 2006 von Linde ausgegründeten Unternehmensbereich "Material Handling" ist
Europas Marktführer für Gabelstapler und Lagertechnik entstanden, mit bekannten Mar-
ken
wie
Linde, Still und OM.
Der Name des neuen Marktführers wurde abgeleitet von
der Sprache des ostafrikanischen Nomaden- und
Kriegerstammes der Massai. Dort be-
deutet "Kion(gozi)" soviel wie "Übernimm die Führung", was ganz gut zu einem Markt-
führer passt. Kion führt!
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Kleenex
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Bereits 1924 entwickelte das Unternehmen
Kimberly-Clark Papiertaschentücher, die zwei Jahre später
erstmals als Substitut für Stofftaschentücher beworben
wurden. Später folgten Papierhandtücher und Papierservietten.
Gemeinsam ist allen Produkten der
Hygiene-Aspekt. Das Ziel "Sauberkeit" findet sich
deshalb auch im Markennamen wieder. Kombiniert mit der lateinischen
Endung "ex" für "raus" bzw. "heraus"
entstand aus dem englischen Wort "clean" (dessen
Schreibweise aus Gründen der Schutzfähigkeit modifi-
ziert
wurde) die heute weltweit bekannte (Gattungs-)Marke "Kleenex".
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Klosterfrau
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Als Tochter eines für Österreich
arbeitenden Oberst wurde Maria Clementine Martin 1775
in Brüssel geboren und während der Französischen
Revolution von ihrem Vater in die Obhut der "Unbeschuhten
Carmeliterinnen" gegeben. Dort erlernte die angehende
Klosterapothe-kerin u. a. die Herstellung von Carmeliter- und
Melissenwasser. Als Dank dafür, dass sie 1815 auf dem
Schlachtfeld von Waterloo mutig Verwundete beider Kriegsparteien
gepflegt hatte, erhielt sie vom preußische König
eine lebenslange Leibrente. Mit dieser finanziellen Sicherheit im Rücken verwirklichte
sie 1826 ihren Lebenstraum und gründete in Köln ein Unternehmen zur Herstellung
von Melissengeist.
Allgemein als "Klosterfrau" bezeichnet, wurde ihre
"Bezeichnung" auch für den
von ihr hergestellten Melissengeist verwendet.
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| Kodak |
Als
der Amerikaner George Eastman 1877 seine erste Fotoausrüstung
erwarb, wurde noch ausschließlich auf Fotoplatten fotografiert,
die eine umständliche Handhabung mit
sich führten. Außerdem benötigte jeder Fotograf
neben seiner riesigen Kamera Chemikalien, ein Dunkelzelt und
viele Fotoplatten, die dann kurz vor der Aufnahme im Dunkelzelt
beschichtet wurden. Da Eastman dies mißfiel, forschte
er In der Küche
seiner Mutter nach einer neuen Methode und entwickelte 1878
eine Emulsion, die das Beschichten überflüssig machte.
Kaum hatte er sich ein Jahr später seine Erfindung in
England patentieren lassen, gründete er 180 sein erstes
Unternehmen in Rochester/
USA. Den heute weltweit bekannten Markennamen entwickelte
Eastman 1888. Er selbst erklärte zur Namensfindung, dass
der Buchstabe "K" immer sein Lieblingsbuchstabe
gewesen sei, und er einfach eine Reihe Wörter mit dem
Anfangs- und Endbuchstaben
"K" ausprobiert habe. Für den Namen Kodak entschied
er sich schließlich, weil der
Namen seiner Meinung nach in jeder Sprache gut klang und leicht
auszusprechen war.
Im gleichen Jahr brachte er seine erste Kodak-Kamera auf den
Markt, die er mit dem
Motto vermarktete: "Sie drücken den Knopf, wie erledigen
den Rest".
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| Krones |
Der
heutige Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen
wurde 1951 von Hermann Kronseder als Handwerksbetrieb gegründet.
Der Name des heutigen Global Players
mit rund 25% Weltmarktanteil wurde vom Familiennamen des Gründers
abgeleitet. Aus
Kronseder wurde "Krones".
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| KTM |
Ihren Anfang nahm die bekannte Motorradmarke 1934 mit der Gründung einer Schlosser-
werkstätte durch Hans Trunkenpolz in Mattighofen, Oberösterreich. Drei Jahre später be-
gann
Trunkenpolz mit dem Verkauf
von DKW-Motorrädern. 1953 folgte zusammen mit
der
"Moser & Co.",
deren
Partner Trunkenpolz war, der erste eigene Motorrad-Prototyp,
die "Moser-KTM 100".
Ein Jahr
später begann die Serienfertigung von Motorrädern mit Modellbezeichnungen wie "Tarzan"
und "Ponny". Das
Namenskürzel gab es jedoch schon
lange bevor 1955
Ernst Kronreif
Partner von
Trunkenpolz wurde und das
"K" zum
neuen
Firmennamen "KTM-Motorfahrzeugbau KG, Kronreif & Trunkenpolz
Mattighofen" beisteuer-
te.
Zuvor
stand
die Abkürzung
für "Kraftfahrzeuge Trunkenpolz,
Mattighofen",
kurz KTM.
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| Kuka |
Das
spätestens seit dem >
Product Placement mehrerer Roboter im James-Bond-Film
"Stirb an einem anderen Tag" weltweit bekannt gewordene
Augsburger Hersteller von Industrierobotern und Schweißanlagen
wurde 1898 von Johann Josef Keller und Jakob Knappich als
Acetylenwerk Augsburg-Oberhausen gegründet. Zunächst
mit der Produk-
tion kostengünstiger Haus- und Stadtbeleuchtungen, Haushaltsgeräte
und Autoschein-werfer beschäftigt, hat sich das Unternehmen
heute mit der Fertigung von gut 8.000 Robotern pro Jahr zum
euro-päischen Marktführer für Roboter entwickelt
(weltweit
Nr. 3). Der Markenname des heute zum >
IWKA-Konzern gehörenden Unternehmens
geht zurück auf die Initialen (Anfangsbuchstaben) der ursprünglichen
Unternehmens-
bezeichnung "Keller und Knappich Augsburg", kurz Kuka.
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| Kukident |
Im
Alter von 26 Jahren gründete der Drogerist Kurt Krisp
1919 in Magdeburg eine
Fuß-
pflege-Spezialartikel-Fabrik
mit Namen Kukirol. Vier Jahre nachdem er 1933
seinen
Fir-
mensitz nach
Berlin verlegt hatte, erweiterte er
1937 sein Sortiment um
Spezialartikel für Dritte Zähne, da auch diese seiner
Ansicht nach qualifizierter Pflege bedurften. Nach
dem Zweiten
Weltkrieg baute er in sein Unternehmen in Weinheim
wieder auf. Sechs
Jahre nach seinem Tod 1971 wurde das Familienunternehmen
verkauft. Die heute zur Reckitt-Benckiser-Gruppe gehörende
Marke entstand aus der Kombination der Kurz-
form des Gründers
Kurt Krisp
(wobei das "r" zur besseren Aussprache
weggelassen wurde) und dem lateinischen
Begriff "dent"
für "Zahn": Kukident.
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| Kyocera |
1959
gründete der japanische Ingenieur Kazuo Inamori im Alter
von 27 Jahren in Kyoto
ein Unternehmen zur Herstellung keramischer Wirkstoffe, das
heute zu den größten Herstellern von Keramik-,
Druck- und Elektronikkonsumgütern gehört. Der Firmenname
selbst leitet sich ab aus der englischen Bezeichnung "Ceramics"
für "Keramik" und
dem Gründungsort des Unternehmens in "Kyoto":
"Kyocera".
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| Weitere Markennamen?
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