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Mae B. - Das Logo der
2003 gegründeten und zum Erotikkonzern >
Beate Uhse ge-hörende Erotikkette >
Mae B. lehnt sich zum einen visuell an das Logo des
Mutterunter-nehmens an, das aus einem Zahlenspiel mit den
beiden Zahlen "69" entstand, zum ander- en an
das taoistische Symbol der Urkräfte Yin (weich, dunkel,
feucht, das Weib-liche)
und Yang (hell, trocken, hart, das Männliche), die
die beiden Grundprinzipien des Kosmos verkörpern. Ihre
beiden Hälften fügen sich entlang einer geschwungenen
Linie zur per- fekten
Form eines Kreises zusammen, wobei sich jeweils in der Mitte
der schwarzen bzw. weißen Hälfte ein Punkt in
der gegensätzlichen Farbe befindet, der veranschaulichen
soll, das nichts ohne sein Gegenteil existiert.
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Maserati
- Das Logo der 1914 in Bologna gegründeten Societá
Anonima Officine Alfieri Maserati, der mittlerweile Teil des
Fiat-Konzerns ist, zeigt den Dreizack Neptuns. Die Idee zum
gewählten Symbol entsprang (im wahrsten Sinne des Wortes)
dem Neptun-Brunnen der Heimatstadt der Gründerfamilie
Maserati.
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Mazda
- Das ovale Logo des japanischen Autoherstellers, der heute
mehrheitlich zu Ford gehört, zeigt den stilisierten Anfangsbuchstaben
der Unternehmensmarke "Mazda".
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Mercedes-Benz
- Der Dreizack, heute besser bekannt als "Mercedes-Stern"
wurde benannt nach der Tochter des aus Österreich stammende
und in Nizza lebenden Kaufmanns und Generalkonsuls Emil Jellinek.
Das Logo, das in drei verschiedene Himmelsrichtungen zeigt,
symbolisiert die Idee von Gottfied Daimler, Motorisierungen
für Fahrzeuge auf dem Wasser, zu Lande und in der Luft
herzustellen; der Überlieferung zufolge malte er den
"Dreizackstern" erstmals auf eine an seine Familie
gerichtete
Postkarte mit dem Zusatz "und dieser Stern wir einmal
segenreich über meinem Werke
stehen"; einer anderen Quelle zufolge stellt der Stern
eine skizzenhafte Darstellung
des Motorblocks von vorne dar.
Die für Mercedes-Benz typische Farbe "Silber"
geht auf das erste Grand-Prix-Rennen
1934 am Nürburgring zurück. Als man am Tag vor dem
Start feststellte, dass der neue Rennwagen das zulässige
Gesamtgewicht überschritt, entschloss sich das Rennteam
kurzerhand in der Nacht vor dem Rennen den weißen Lack
abzukratzen, mit dem die Wagen bis dato lackiert waren. Beim
folgenden Rennen glänzten die Rennwagen
deshalb im Original-Leichtmetallblech: Silber. Und mit dem
Sieg des Rennwagens,
der "so schnell wie ein Pfeil" war, hatten die Rennwagen
auch ihren Namen gefunden:
"Silberpfeil".
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Meissen
- Als Kürfürst von Sachsen und König von Polen
wollte "August der Starke" Anfang des 18. Jahrhunderts
das geheime Herstellungsverfahren für Porzellan ent-schlüsseln
lassen, das zur damaligen Zeit zu äußerst hohen
Preisen aus China importiert wurde und deshalb als "weißes
Gold" galt. Zu diesem Zwecke ließ er 1701 den Apothekergehilfen
und vermeintlichen Goldmacher Johann Friedrich Böttger
in Gewahr-
sam nehmen und nach Dresden bringen, um diesen dazu zu veranlassen,
gemeinsam
mit dem Physiker und Mathematiker Ehrenfried Walter von Tschirnhaus
und Freiberger Berg- und Hütttenleuten eine Rezeptur
für die Herstellung braunen Feinsteinzeugs, sogenannten
Jaspisporzellans zu entwickeln, was Ihnen 1707/1708 auch gelang.
Daraufhin erfolgte drei Jahre später die Gründung
der Porzellan-Manufaktur Meissen
als "Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische
Porzellan-Manufaktur" mit der
Meissner Albrechtsburg als erster Produktionsstätte und
Böttger als Administrator.
1722 wurden dann auf Vorschlag des Manufaktur-Inspektors Johann
Melchior Stein-
brück die "Gekreuzten Schwerter", die den Kurschwertern
des kursächsischen
Wappen entlehnt waren zur Kennzeichnung des Meissener Porzellans
eingeführt.
Meissener
Porzellan-Teller mit Logos verschiedener Epochen
Logo-Historie
Meissener Porzellan seit 1720
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Michelin - Gegründet
wurde das heute zu den größten Reifenherstellern
der Welt zählende französische Unternehmen 1832
von Nicolas-Edouard Daubrée und seinem Cousin Aristide
Barbier. Zunächst stellt die Firma der beiden landwirtschaftliche
Geräte
und Pumpen her, ab den 40er Jahren des
18. Jahrhunderts dank der Erfindung von dauerelastischem
Gummi durch Charles Goodyear 1839 auch Treibriemen, Dichtungen
und Förderbänder.
Nach dem Tod der beiden Firmengründer
übernahmen 1886 die beiden Brüder André
und Edouard Michelin das Unternehmen, und benannten es 1889
in "Michelin" um. 1891 produzierten die beiden erstmals
luftgefüllte Fahrradreifen, drei Jahre später
folgten Kutschenreifen und 1895 führte das Unternehmen
als Innovation luftgefüllte Gummireifen für Autos
ein. Das sogenannte "Michelin-Männchen",
auch "Bibendum" genannt, wurde erstmals 1898 verwendet.
Die Idee zum "Reifen-Männchen" kam Edouard
Michelin 1894
auf der Weltausstellung in Lyon. Beim Anblick
eines Stapels unterschiedlich großer
Reifen erkannte
er spontan eine menschliche Figur, die dem Werbezeichner O'Galop
als Grundlage für
das
Logo
diente. Parallel zur Entwicklung zunehmend kleinerer und
breiterer Reifen in der Autobranche nimmt auch die die Anzahl der im Logo verwen-
deten Reifen ab. Dadurch erscheint er zudem kompakter und dynamischer. Während
die beiden Arme, Beine und der Rumf anfangs aus bis zu 11 Elementen bestanden,
so besteht das Michelin-Männchen aktuell jeweils nur noch aus 4 Reifenelementen.
Michelin Logo-Historie von "Bibendum" seit 1898
Der Name des "Reifenmannes" geht
auf ein Werbeplakat zurück, das dass
Michelin-Männchen
mit Nägeln und Glasscherben gefüllten Trinkpokal
zeigt und als
Slogan mit
einem lateinischen Ausspruch des
römischen Dichters Horaz versehen
war, der verdeutlichen
sollte, dass Michelin-Reifen alle Hindernisse verschlucken: "Nunc est
bibendum", was soviel bedeutet wie "jetzt
muss getrunken werden".
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Minol
- Mit einem Bekanntheitsgrad von 97% im Jahr der Maueröffnung
1989 war die einzige Tankstellenmarke der DDR so bekannt wie
> Coca-Cola. Das alte
Logo stammte noch aus den 50er Jahren. Weil es in der DDR
viele gelb-rote Shell Tankstellen gab, übernahm man kurzerhand
deren Farben und fügte bei der Gründung der MINOL
1956
nur einen neuen Namen dazu.
Das neue Logo wurde 1989, wenige Wochen nach der Maueröffnung
von Designer
> Hartmut
C. Andresen entwickelt. Das stilisierte "M"
vor einer Sonnenscheibe
erinnert in Stil und Farben an ein Comic Logo aus der Superman
Ära. Da alle Grund-
farben bereits von anderen Tankstellengesellschaften besetzt
waren (diese nennen
sich selbst Farbengesellschaften), insb. das bis dato verwendete
rot-gelb durch
> Shell, wurde die einzige noch freie Farbe Purpurviolett
ausgewählt. Diese Farbe
nannte man im Unternehmen selbst "Die Kraft" in
Anlehnung an die Verwendung der
Farbe durch Kirchen und Bischöfe. Die neuen Stationen
wirkten vor allem Nachts wie
eine Hollywood-Filmkulisse und übertrafen an Umsatz alle
anderen Wettbewerber um
bis zu 30% und der Gesamtumsatz erreichte 1991 über 7
Milliarden DM. In der Euphorie über den Erfolg des Comic-Look
wurde geplant, das Maskottchen des Unternehmesn, einen Pirol-Vogel,
durch den "Minolmann" zu ersetzen. Dazu kam es jedoch
nicht mehr, nachdem das Unternehmen von Elf Aquitaine (heute Total) übernommen
wurde. In den
Jahren 1997/1998 verschwanden die violetten Stationen vom
Markt. Aber nur fast. Bis
heute findet sich in Leipzig eine letzte Minol-Tankstelle, damit die Markenrecht nicht
verfallen. Man weiß ja nie... .
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Mitsubishi
- Das sternenförmige Logo des japanischen Autoherstellers
zeigt drei Rhomben, die für die traditionelle Kaufmannstugenden
Verantwortung, Redlichkeit und Völkerverständigung
stehen. Die Symbolik fußt auf dem Zusammenschluß
zweier sehr alter Dynastien von denen die eine drei Blüten
als Familienwappen hatte, die andere drei Diamanten. Daraus
erwuchs der Gedanke, das Logo aus drei Elementen zusammen-zufügen.
Dem entspricht auch der Firmenname >
Mitsubishi, der soviel bedeutet wie
"drei Rhomden"; mittlerweile symbolisieren die drei
Rhomben in Anlehnung an die eine
der beiden Dynastien drei Diamanten.
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Montblanc
- Nachdem die drei Unternehmensgründer Claus-Johannes
Voss, Christian Lausen und Wilhelm Dziambor 1910 beim Betrachten
der weißen Kappe eines ihrer Füllfederhalter eher
zufällig die Namensidee zu "Montblanc" hatten
- in Anlehnung an
den größten europäischen Berg in Frankreich
- folgte 1913 das dazu passende Logo. Abgeleitet vom Aussehen
der schneebedeckten Spitze des Berges wurde die weiße
Kappe des Füllfederhalters zu einem weißen Stern
uminterpretiert, der bis heute auf
den Füllfederhaltern ds Unternehmens Verwendung findet.
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| Weitere Logos?
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Sollten
Sie ein weiteres "Logo & seine Entstehungsgeschichte"
kennen, so würden
wir uns über eine E-Mail von Ihnen sehr freuen: info@markenlexikon.com
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