Markenstrategie: Konzept und VorgehenMarkennamen von Unternehmen, Produkten und DienstleistungenMarken- und Künstlernamen von Sängern, Schauspielern, Sportlern und sonstigen Persönlichkeiten des Öffentlichen LebensMarkenlogos: Wortmarke, Bildmarke/Symbole und Charaktere Slogans: Kurze,  markante Phasen zur Marke und ihrer USP
 
 
   
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Bandwagon-Effekt

allgemein, sich einer Erfolg versprechenden Sache anschließen; der Bandwagon-Effekt, auch als Mitläufer-Effekt bezeichnet beschreibt imitativen Konsum, bei dem "die Nach-
frage nach bestimmten Produkten steigt, weil andere Personen diese Produkte konsu-mieren
" (Geml/Lauer, Das kleine Marketing-Lexikon
, 2004, S. 47); Voraussetzung
für den Snob-Effekt ist somit das Vorhandensein von "Snobs" und Gefolgsleuten
(follower), wobei beide Personengruppen > Luxusmarken aus einander entgegen-gesetzten Gründen kaufen; während Snobs Güter als Mittel zur Differenzierung er-
werben, kaufen Follower die gleichen Güter, um sich auf diese Weise einer Gruppe
anzugliedern, um von dieser aufgenommen zu werden bzw. zu dieser dazuzugehören. Marken fungieren hierbei als Symbole der Gruppenzugehörigkeit; Individuen passen sich
auf diese Weise Prestigegruppen an bzw. ahmen diese nach und/oder grenzen sich
von nicht prestigeträchtigen Gruppen ab (vgl. hierzu auch > Snob-Effekt, > Veblen-
Effekt
und > Prestige)


Befragung

Methode der > Primärforschung in schriftlicher oder mündlicher Form; letztere wird,
egal ob persönlich oder telefonisch auch als > Interview bezeichnet (vgl. hierzu auch
> Beobachtung, > Experiment, > Panel, > Tiefeninterview und > ZMET)

Begleitende Marke

Form des > Ingredient Branding, bei der eine Marke über mehrere Stufen der Vertikal-
kette bis hin zum Endverbraucher verwendet wird (vgl. z.B. Intel, TetraPak und Gore-Tex); vgl. hierzu auch > Verarbeitungsmarke und > Markentyp

Behavioral Branding
(Markenadäquates
Mitarbeiterverhalten)

zielt darauf ab, durch markenadäquates Verhalten aller Mitarbeiter die Marke in der
Wahrnehmung aller externen > Interessengruppen, insbesondere der Kunden,
nachhaltig zu stärken; Tomczak et al. verstehen unter Behavioral Branding "alle Massnahmen, die dazu geeignet sind, den Aufbau und die Pflege von Marken durch zielgerichtetes Verhalten und persönliche Kommunikation zu unterstützen." (in: Thexis, 1/2005, S. 29) Das auf diese Weise erreichte positive Erleben der Marke und ihres implizit oder explizit kommunizierten Markenversprechens führt dazu, dass das > Markenimage gestärkt wird.

Bekanntheitsgrad

prozentualer Anteil potenzieller Kunden, die eine Leistung, eine Marke oder ein Unter-nehmen kennen (> Markenbekanntheit); Geml und Lauer beschreiben den Be-kanntheitsgrad als "ein Maß für die Popularität, d.h. für den so genannten Share
of mind (Bewußtseins-Marktanteil)
" (Das kleine Marketing-Lexikon, 2004, S. 55),
wobei zwischen ungestütztem (auch als > Recall bezeichnet) und gestütztem (auch
als > Recognition bezeichnet) Bekanntheitsgrad unterschieden werden kann; vgl.
hierzu auch > Verkehrsgeltung

Below-the-Line Kommunikation

umfasst Geml und Lauer zufolge "alle Kommunikationsinstrumente, die über klassische Werbung hinausgehen" (Das kleine Marketing-Lexikon, 2004, S. 55); hierzu zählen ins-besondere > Direktmarketing, > Eventmarketing, > Sponsoring, > Product Placement, Lizenzvermarktung (> Lizenz), > Sales Promotions (Verkaufsför-derung), Werbeartikel, Verkaufsverpackung und > Public Relations (PR) sowie
Innovative Werbeformen (> Ambient Medien); vgl. alternativ bzw. ergänzend hier-
zu > Above-the-Line Kommunikation

Benutzungsmarke

Erlangung des Markenschutzes durch Nutzung im geschäftlichen Verkehr und
> Verkehrsgeltung
innerhalb beteiligter Verkehrskreise (z.B. Händler und
Endabnehmer)

Beobachtung

Methode der > Primärforschung zur Erhebung von Daten durch systematische Er-
fassung von sinnlich wahrgenommenen Phänomenen, z.B. von Verhaltensweisen
oder Eigenschaften von Personen durch Beobachter; vgl. hierzu auch > Experiment

Besitztumseffekt
(Endowment Effect)

Phänomen innerhalb der deskriptiven Entscheidungstheorie, das beschreibt, dass sich
die Wertigkeiten von Gütern alleine aufgrund des Besitzes derselben ändert; dies führt
zu höherer Wertschätzung eines im Besitz befindlichen Gutes relativ zur Wertschätzung eines möglichen Käufers, was wiederum dazu führt, dass die Anzahl beidseitig akzeptierter Warentauschtransaktionen deutlich reduziert wird (vgl. hierzu auch
> Prospect Theorie
und > Rahmung)

Eine ausführliche Beschreibung von Besitztumseffekten finden Sie >> hier

Betriebstypenmarke
(Store Brand)

Breite der Handelsmarkenstrategie, bei der ein Betriebstyp gesamthaft als Marke kenn-zeichnet wird, z.B. Aldi (vgl. hierzu auch > Individualmarke, > Warengruppen-
marke
und > Sortimentsmarke); vergleichbar der > Dachmarke eines Herstellers

Beziehungsmarketing
(Relationship Marketing)

Im Gegensatz zu (objektorientiertem) Transaktionsmarketing ist es Berry zufolge das
Ziel von (prozessorientiertem) Beziehungsmarketing"to attract, maintain and enhance customer relationships" (Relationship Marketing, in: Berry et al., Emerging Perspectives
of Services Marketing, 1983, S. 25); ähnlich nennt Grönroos als Hauptaufgaben von Relationship Marketing: "to establish, maintain, enhance and commercialize customer relationships, ... so that the objectives of the parties involved are met" (A Relationship Approach to Marketing, 1989, S. 4); vgl. hierzu auch Customer Relationship Mana-gement (CRM)

Hieraus abgeleitet lassen sich drei Kernphasen (3 R's) des Beziehungsmarketings unterscheiden:
> Kundenaquisition (Recruitment)
> Kundenbindung (Retention)
> Kundenrückgewinnung (Recovery)

Im engeren Sinne umfasst Beziehungsmarketing ausschließlich Kundenbeziehungen, während im weiteren Sinne Beziehungen zu allen Anspruchsgruppen (> Stakeholder) eines Unternehmens darunter subsumiert werden können; in diesem Sinne umfasst Relationship Marketing Bruhn zufolge "sämtliche Maßnahmen der Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle, die der Initiierung, Stabilisierung, Intensivierung und Wiederaufnahme von Geschäftsbeziehungen zu den Anspruchsgruppen - insbe-
sondere zu den Kunden - des Unternehmens mit dem Ziel des gegenseitigen
Nutzens dienen"
(Relationship Marketing, 2001, S. 9);


Bildgebende Verfahren

lassen sich Kenning zufolge definieren als "Verfahren, die bestimmte physikalische
Eigenschaften des (neuralen) Gewebes nutzen, um dessen Struktur und/oder die
in ihm ablaufenden Prozesse zu erfassen und bildlich wiederzugeben."
(Psychologie
der Markenführung
, 2007, S. 487) Die auf diese Weise gewonnenen Bilder ermög-
lichen es zum einen, "die physiologischen, emotionalen Zustände von Subjekten zeit-
gleich zu bestimmten Ereignissen (z.B. Entscheidungen) zu erfassen. Zum anderen,
damit verbunden, erlauben Sie eine Visualisierung von unbewusst verlaufenden Pro-
zessen"
(ebenda, S. 488); zu den bekanntesten neueren Verfahren - neben der klass-
ischen Messung mit Hilfe des Elektroenzephalogramms (EEG) - zählt die so genannte
funktionelle Magnetresonanztomographie (magnetic resonance imaging), kurz fMRT,
zu deutsch funktionelle Magnetresonanztomographie, kurz fMRT (umgangssprachlich
auch als Hirnscanner bezeichnet); vgl. hierzu auch > Neuromarketing, > First-
Choice-Brand-Effect
und > Limbische Landkarte


Billigmarke

Marke des Massenbedarfs, die im unteren Preis- und Qualitätsbereich angesiedelt
ist und auf Preiskäufer im Versorgungshandel ausgerichtet sind (vgl. alternativ
> Markenartikel
, > Premiummarke und > Luxusmarke sowie > Trading-Up
und > Trading-Down


Black Box
( S-O-R Modell)

auch als "Organismus" bezeichnetes nicht beobachtbare Zustände und Prozesse inner-
halb des Abnehmers (intra-individuelle Einflußfaktoren) innerhalb des neo-behavioristi-
schen > S-O-R Modells, wobei als Stimulus z.B. der Markenname und als Response
die Markenwahl analysiert werden kann; die Black Box bezeichnet den eigentlichen Entscheidungsprozessen ökonomischer, psychologischer und/oder soziologischer
Hinsicht

Brainstorming

Form einer Gruppensitzung, in der kreative Leistungen erbracht werden durch
Aufgreifen und spontanes "Weiterspinnen" von Ideen nach festgelegten Regeln mit
dem Ziel, bisher nicht erkannte Lösungsmöglichkeiten für ein Problem zu finden
(vgl. auch > Kreativitätstechniken und > Morphologischer Kasten)

Brandalism

Wortschöpfung aus "Brand" und "Vandalismus; der die zunehmende Kommerzialisierung von öffentlichen Räumen, insbesondere Schulen, Universitäten und Öffentlichen Ge-
bäuden sprachlich fasst; Brandalism bezeichnet demzufolge "the creeping corpor-
atisation of schools, libraries and other public buildings, which are gradually being daubed with company logos and slogans.
" (A new industry, a new language, in: The
Daily Telegraph, 5.4.2001); ähnlich beschreibt bereits Branwyn Brandalism als "the increased "defacing" of schools, libraries, and other public spaces with logos, advertisements, and corporate slogans." (Jargon Watch, in: Wired, Februar 1999);
vgl hierzu auch > Neologismus

Brand Attachment
(Markenneigung
)

Konstrukt aus der "Attachment Theory", das die Neigung von Konsumenten beschreibt,
sich emotional und langfristig an eine Marke zu binden (vgl. hierzu auch > Markenbe- ziehungsqualität und > Markentradition

Weitere Details zu "Brand Attachment" finden Sie im Beitrag von Esch/Diehl >> hier

Brand Asset Valuator

Markenwertungsansatz von Young & Rubicamzur Ermittlung des nicht-monetären Markenwertes anhand der zukunftsgerichteten Markenkraft (Differenzierung und
Relevanz) und dem aktuellen Markenstatus (Ansehen und Vertrauen); vgl. hierzu
auch > Markenwert


Brand Community
(Markengemeinschaft)

strukturierte Einheit sozialer Beziehungen zwischen Markennutzern, wie z.B. Harley-Davidson-Besitzern, Saab-Fans und Apple Macintosh-Nutzergruppen; Markengemein-schaften sind geprägt von
> empfundener Seelenverwandtschaft zwischen den Nutzern
> moralischer Verantwortung gegenüber den Mitgliedern der Gemeinschaft
> geteilten Ritualen, Symbolen und Traditionen
> wiederholtem Erzählen persönlicher Erlebnisse mit der Marke gegenüber
   anderen Nutzer
Markengemeinschaften lassen sich demnach definieren als "soziale Kollektive in einem
rein wirtschaftlichen Sinne, in deren Mittelpunkt die Marke steht
" (O'Guinn/Muniz, in: Brandmeyer et al. (Hrsg.), Jahrbuch Markentechnik 2004/2005, S. 321); sie lassen
sich charakterisieren als "eine spezialisierte, geographisch nicht gebundene Gemein-
schaft, die auf einer Reihe sozialer Beziehungen zwischen den Verwendern einer
Marke basiert
[im Original kursiv, Anm. d. Verf.]." (ebenda, S. 307); vgl. hierzu auch
> Markenerlebnis
und > Erlebnismarketing


Brand Hacking

spielerische Exploration von Markenprodukten durch Lead User bzw. Extrem-Nutzer in
Form von Umcodierungen oder Zweckentfremdungen mit dem Ziel, "die Orientierungs-funktion einer Marke auszutesten und ihre Robustheit gegenüber gestalterisch be-ziehungsweise kontextuellen Manipulationen zu ermitteln." (Liebl, F., Innovation
durch Subversion, in: Absartzwirtschaft, 10/2005, S. 33); in Bezug auf die Konsumen-
tenkultur auch als "Cultural Hacking" bezeichnet

Branding

Ausgehend vom ursprünglichen "Brandzeichen" zur Eigentums-Kennzeichnung von
Tieren beschreibt Branding heute alle Aktivitäten zum Aufbau einer Marke, mit dem Ziel,
das eigene Angebot aus der Masse gleichartiger Angebote hervorzuheben und eine eindeutige Zuordnung von Angeboten zu einer bestimmten Marke zu ermöglichen;
Langner und Esch zufolge "[bezeichnet] Branding alle Maßnahmen zur Gestaltung
eines Angebots, die dazu geeignet sind, ein Angebot aus der Masse gleichartiger Angebote herauszuheben und die eine eindeutige Zuordnung des Angebots zu einer konkreten Marke ermöglichen
" (in: Esch/ Tomczak et al., Corporate Brand Mana-
gement
, 2004, S. 104); Ähnlich beschreibt Adamson Branding als "the process of
creating and managing the associations that generate images and feelings about the
brand.
" (BrandSimple, 2006, S. 226) Um dies zu erreichen, ist der Einsatz und das
Management der > Markensignale zielführend; vgl. hierzu auch > Integriertes
Branding


Brandlands
(Markenwelten)

Marken-Erlebniszentren, d.h. ausschließlich um eine oder mehrere Marken herum aufgebaute Kunstwelten, die es dem Konsumenten ermöglichen, in die Welt der Marke "einzutauchen", diese zu erleben und sich quasi in der Marke befindend darin zu be-wegen; vielfach handelt es sich bei Brandlands um inszenierte Markenausstellungen
und damit Orte, an denen die Inszenierung genauso wichtig oder sogar wichtiger ist,
als der eigentliche Neuigkeitswert der Leistungen selbst; häufig sind Brandlands im Gegensatz zur Markenpräsentationen auf Messen architektonisch eindrucksvoller, da vielfach speziell für die betreffende Marke gebaut und über einen längeren Zeitraum unverändert präsent; vgl. hierzu z.B. die > Autostadt von VW in Wolfsburg, die
"Gläserne Manufaktur" in Dresden, "Legoland" und "Niketown"; vgl. hierzu auch
> Brandscapes,> Markenerlebnis und > Erlebnismarketing

Brandscapes
(Markenlandschaften)

Unser alltägliches Umfeld prägende Markenlandschaften; > Neologismus aus den
Worten "Brand" und "Landscape" (John Sherry), den Middleton wie folgt umschreibt:
"not only do we inhabit a world full of brands, a ''brandscape,'' but that these are
critically important providers of cultural meaning in our lives. A great many of our consumption decisions are based on assumptions about what is appropriate or inappropriate to consume.
" (Branding in an e-com world, in: Digital Marketing,
13.3.2000); vgl. hierzu auch > Brandslands

Brand Shaper

lassen sich definieren als ausgewählte Themen, Produkte oder Dienstleistungen, die
einer Marke einen besonders großen Vorsprung ermöglichen und markenprägend sind.
Wichert zufolge handelt es sich bei Brand Shapern um "übergreifende Themen oder
konkrete Produkte und Dienstleistungen, die das Markenbild in besonders günstiger Weise prägen, die Markenidentität möglichst umfassend verkörpern, und die ganze
Marke "positiv aufladen
"." (Die Logik der Marke, 2005, S. 127); aus diesem Grund verdienen sie sowohl intern als auch im Markenauftritt gegenüber den Kunden beson-
deres Augenmerk, wobei weniger die verkaufte Menge als vielmehr die durch sie her-
vorgerufene Begehrlichkeit und emotionale Markenbindung entscheidend ist; vgl. hierzu
auch > Markenidentität und > Prototypische Marke

Vgl. hierzu auch das White Paper Brand Shaper - Welche Modellreihe prägt
Automarken von Burkhardt (Dez. 2006) >> mehr

Branduct

Wortschöpfung aus Brand und Produkt; bezeichnet ein einziges innovatives Produkt,
für das es (noch) keine allgemeine Bezeichnung gibt, wie z.B. "Lego" oder "Tabasco";
vgl. hierzu auch > Neologismus

Briefing

Schriftliche oder mündliche Abstimmung eines Auftraggebers mit einer Werbeagentur
oder einem Marktforschungsunternehmen bei dem in komprimierter Form Informationen
über Produkte, Marken, Märkte, Ressourcen und Ziele des Auftraggebers dargelegt werden, die als Grundlage für jedwede kreative Arbeit dienen; Zorn zufolge "geht [es]
um die präzise Formulierung des Relevanten" (in: Schimansky (Hrsg.), Der Wert der
Marke,
2004. S. 53), wobei gilt: "Je genauer es [das Briefing, Anm. d. Verf.] ist, desto
effektiver ist die resultierende Kommunikation
" (ebenda, S. 53); vgl. hierzu auch
> Marktforschung

B-to-B Marke
(B2B-Marke)

Marke für investive Leistungen, geprägt von organisationaler Beschaffung (> Buying Center) und derivativer Nachfrage (Mehrstufigkeit, Buying Center); zu den wichtigsten Formen von B-to-B Marken zählen > Firmenmarken und > Ingredient Branding

Bundling

Zusammenfügen mehrerer Kern- und/oder ergänzender Leistungen zu einem Gesamt-angebot (einem Paket, kompletten Leistungsbündel bzw. schlüsselfertigen System), das
nicht variierbar ist; demgegenüber besteht beim Mixed Bundling die Möglichkeit, zwischen
verschiedenen Leistungsbündeln sowie Einzelleistungen zu wählen und diese den
eigenen Wünschen entsprechend zu kombinieren (Leistungsbaukasten)

Buying Center
(Einkaufsgremium)

Gruppe interagierender Unternehmensmitglieder, die über die Beschaffung von Inves-
titionsgütern (B2B) entscheiden:
> Initiator: regt den Kaufprozess aufgrund eines Bedürfnisses (Problems) an
> Selektierer (Gate-Keeper): beeinflusst den Informationsfluss/-austausch
                    und sorgt für die Informationsfilterung
> Benutzer (User): verwendet später die gekauften Güter
                    bzw. nimmt die Dienstleistung in Anspruch
> Beeinflusser (Influencer): liefert Informationen und holt Meinungen ein
> Einkäufer (Buyer): ist verantwortlich für das formale Abschließen des Kaufvertrages
> Entscheider (Decider): entscheidet letztendlich aufgrund seiner Machtposition

Wichtig dabei ist, dass (a) nicht alle Rollen vorhanden sein müssen, (b) häufig eine
Person mehrere Rollen gleichzeitig ausübt und (c) die Rollen (Personen) zu unter-
schiedlichen Zeitpunkten im Entscheidungsprozess relevant sind (vgl. hierzu auch
> B2B-Marke).

Buzz

allgemein als "Gerede" bezeichnet; Buzz gilt dabei als authentisch angesehene Mund-
zu-Mund-Kommunikation (> Word-of-Mouth), die von den Kunden selbst ausgeht;
demgegenüber handelt es sich bei "Hype" um geplante Propaganda eines Unternehmens,
die als nicht authentisch angesehen wird; die Herausforderung für Unternehmen besteht
nun darin, die Mund-zu-Mund-Propaganda (heimlich ins Rollen zu bringen bekommen,
ohne als Initiator wahrgenommen zu werden; dem "Corporate Paradox" zufolge gilt,
dass Neuigkeiten über Produkte eines Unternehmens also umso weniger glaubwürdig
angesehen werden, je stärker ein Unternehmen aus Kundensicht bei der Verbreitung
involviert ist (vgl. hierzu auch > Sensation Marketing und > Retro-Marketing

Übersicht mit ausgewählten Lexika & Glossaren zum Thema Marketing & Marken



Sollten Sie in unserem Markenglossar nicht fündig werden, dann können Sie uns gerne
den noch fehlenden Begriff mailen bzw. in unserer > Übersicht mit weiteren, aus-gewählten Lexika & Glossaren zum Thema Marketing & Marken recherchieren.



   

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