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Was gefällt Ihnen an
sich besonders?
Meine meist markenfreien Klamotten und mein kleines
aber feines Markenlexikon im Kopf.
Welches politische Projekt würden Sie
beschleunigt wissen wollen?
Ein Ministeramt für "Made in Germany", denn
unsere
Marken sind es, die es uns ermöglichen, teurer als
andere sein zu können.
Was treibt Sie an?
Das Phänomen "Marke" bis ins Mark zu verstehen.
Logo, oder?
Wem würden Sie mit welcher Begründung
einen Orden verleihen?
Jedem B(r)andleader, der es versteht, seine Marke(n) dauerhaft
zu klingender Münze zu machen.
Auf welche eigene Leistung sind Sie be-
sonders stolz?
Markenlexikon.com ohne fremde Hilfe aufgebaut und
zum größten Markenportal im deutschsprachigen
Raum gemacht zu haben.
Als Kind wollten Sie so sein wie ... ?
Wie der Marlboro-Cowboy
(nur ohne Zigarette), der
seine jungen Rinder brandmarkt (was ich als 16-
jähriger auf einer Farm in Washington State dann
auch selbst tun durfte).
Wie können Sie am besten entspannen?
Auf der Terasse eines TUI-Hotels,
mit einer Coke
in der Hand und unverbautem Blick auf die
Brandung.
Was ist für Sie eine Versuchung?
Um Mitternacht noch schnell eine gerade entdeckte
Markenentstehungsgeschichte online zu stellen.
Was war Ihr schönster Lustkauf?
Ein silberner Mercedes SLK. Für einen 300er SL
von 1952 reicht es noch nicht ganz. Zudem
passen
dort unsere beiden Kinder nicht rein.
Welches Lied singen Sie gern?
"Brand New Toy" von der deutschen Band
The Jeremy Days.
Schenken Sie uns eine Lebensweisheit ...
"Produkte zeigen, was sie können. Marken erzählen
von dem, was sein könnte". >> mehr
Für welchen Maler würden Sie viel Geld
ausgeben?
Marc
Chagall.
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Wo
hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
Im Sommer in den Marken in Italien, im Winter in Brand
am Vorarlberg oder ganzjährig in einer bescheidenen
Behausung
direkt neben "The Artist formerly
known
as Prince",
weil ich ihm dann erklären könnte,
warum
er
nicht ein "Symbol", sondern ein Simbel
ist.
Was können Sie besonders gut kochen?
Eine markant gewürzte und mit einem Schuss Brandy versehene
Buchstabensuppe; geschmackvoller kann
man neue Markennamen nicht komponieren.
Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?
Ein Fertiggericht von Aldi.
Das dürfte Strafe genug sein.
Mit wem würden Sie gern einen Monat
lang tauschen?
Mit einer lebenden Markenpersönlichkeit, z.B.
Richard Branson. Von wegen Virgin.
Hier können Sie drei Bücher loben ...
Christin Löchel: DuMont
Reise-Taschenbuch Marken
Max Frisch: Biedermann
und die Brandstifter
Jörg Friedrich: Der
Brand
Wo bleiben Sie beim Zappen hängen?
Wenn meine Tochter dabei ist, bei "logo!", der Nachrich-
tensendung für Kinder (auf KiKa). Anonsten nachts
um halb zwei bei Space-Nights auf BR3. Meist aber
doch eher bei einer guten Zeitschrift, z.B. brand
eins.
Meinem Fernseher verbleibt dann nur noch die Aufgabe,
für eine gemäßigte Geräuschkulisse im
Hintergrund zu sorgen.
Wo zappen Sie immer weg?
Bei der McDonald's Chart-Show und den fast schon
peinlich vielen Product Placements bei "Wetten dass"
im ZDF.
Ihre Lieblingsschauspielerin?
Die Reinheitsgöttin Clementine von Ariel.
Ihr Lieblingsschauspieler?
Klaus Maria Brandauer, nicht nur des Namens wegen.
(Und als Avatar der"verstorbene" Robert T-Online.)
Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte?
Marc Aurel. Und Willy Brandt.
Was sagt man Ihnen nach?
Dass ich allzu gerne über das Phänomen "Marke"
diskutiere und immer wieder neue Markenent-
stehungsgeschichten ausgrabe ("Woher er
das schon wieder weiß?").
Was mögen Sie an sich gar nicht?
Dass ich dauernd neue, spannende Marken entdecke
und
mich dann immerzu frage, wie die wohl
entstanden
sein mögen... .
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