Magalogs - Magazine, Kataloge und Zeitschriften im Umbruch
16.12.2004
- Nachdem sich Kataloge mit Magazincharakter,
so genannte Magalogs in den
USA bereits vor einigen Jahren etabliert haben, sind die
Kombinationen aus Produktkatalog mit Preisen und Herstellernachweisen
sowie redaktionellen Bei-
trägen bei uns erst seit kurzem auf dem Vormarsch.
Nachtrag vom 02.11.2007: In Deutschland handelt es sich bei
"Magalog" um eine seit 1997 eingetragenes Marke von Eber-
hard Dittmann (> Titus).
Zu den aktuellen Beispielen dieser Einkaufsmagazine in Deutsch-
land
zählen >
Woman Shopping von >
Gruner + Jahr, das
vor
einem Jahr mit einer Auflage von 100.000 bei einem Preis
von
1,95 EUR gestartet ist, >
Shop&Style von>
Bauer Media,
dass erstmals im Frühjahr diesen Jahres offeriert wurde
und
ein Magalog-Supplement >
"Afrika Style" in der September-
Ausgabe der Zeitschrift >
Freundin des >
Burda-Verlages. Gemeinsam ist allen drei Initiativen,
dass sie auf die laut
> Allensbacher Werbeträger-Analyse rund 6 Mio.
ein-kaufsbegeisterten Frauen in Deutschland abzielen. Waren
die Grenzen zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt
bei den meisten Frauen-zeitschriften bereits teilweise fließend, so sind mit den Magalogs die Grenzen endgültig
gefallen.
Dementsprechend lässt sich die Zielsetzung von Magalogs
Poyner zufolge wie folgt beschreiben:
"A magalog's primary task is to represent a brand's
commercial interests, to win converts and move the goods"
(Branded
Journalism, Okt. 2000)
Ployner weisst ferner darauf hin, dass im kontrollierten
Umfeld eines Magalogs der Lebensstil der Marke (der soge-
nannte "Brand Lifesyle") viel reichhaltiger und
vielschichtiger dargestellt werden kann, als dies in normalen
Verlags-
Magazinen der Fall ist. Aus diesem Grund vertritt er die
Auffassung, dass Magalogs aus Markensicht eine konse-
quente Weiterentwicklung von Marken darstellen:
"Like the interactive megastore, the magalog turns
brand meaning into a tangible experience, one beyond the
buying
and owning of the product itself. Advertising's impact is
fleeting. [...] The magalog sucks you into the brand's universe,
keeps you there for longer, entertains and diverts you,
forges a complex network of personal associations and connec-tions,
and gives you reasons to keep coming back." (
Branded Journalism, 2000)
Aber nicht nur das, sondern die gesamte Zeitungs-, Zeitschriften-
und Katalogbranche befindet sich im Umbruch.
So sehen sich TV-Programmzeitschriften zunehmend kostenlosen
TV-Programmheften gegenüber. Die Deutsche Post verteilt
in Kombinationen mit Werbeprospekten die TV-Zeitschrift
"Einkauf Aktuell" (Auflage: 5 Mio.), viele Tageszeitungen
liefern Fernsehprogramme frei Haus (z.B. "Prisma"
durch die "Kölnische Rundschau") und digitalen
Fernsehzeitschriften (z.B. www.tvgenial.com)
lassen sich bequem im Internet herunterladen.
Update 02.01.2005: Aktuelle Ereignisse verdeutlichen, dass
die "Luft im TV-Zeitschriftenmarkt" härter
wird: Die Verlags-
gruppe Bauer verklagt den Pay-TV-Sender Premiere auf Schadenersatz
in 7-stelliger Höhe, da dieser angeblich seine marktbeherrschende
Stellung (?) mißbrauche. Grund ist, dass im "Premiere
Komplett"-Abonnement bereits der Bezug
der TV-Zeitschrift "tv digital" mit einer Auflage
von 1,18 Mio. Exemplaren enthalten ist. Ferner verlangt
der mit seinen TV-
Blättern marktführende Bauer-Verlag (u.a. TV Movie),
dass Premiere-Kunden zukünftig auch andere TV-Zeitschriften
angeboten werden (Focus, 1/2005, S. 13).
Ähnlich gefährdet "Einkauf aktuell"
nicht nur die kostenpflichtigen TV-Programmzeitschriften,
sondern bringt durch
die Kombination der kostenlosen Zeitschrift mit Werbeprospekten
die Zeitungsbranche in Bedrängnis, die um 580 EUR Umsatz
fürchtet, die sie jährlich mit Beilagen zur Ihren
Publikationen erzielt. Ähnlich fürchten Anzeigenblätter
um 520 Mio. Umsatz, immerhin ein Drittel ihres Gesamt-umsatzes.
Demgegenüber gehen Zeitungen zunehmend neue Wege. Während
die Süddeutsche Zeitung mit ihren 50 Romanen des 20.
Jahrhunderts für 4 EUR je Buch einen Erfolg landete,
vertreibt
die Bild-Zeitung ihre Boulevardblatt seit einigen Monaten
erfolgreich bei Burger King und McDonald's.
Auch die Kataloge der Reisebranche wandeln sich. Dertour,
Marktführer für Städtereisen in Deutschland
beispielsweise brachte im April erstmals einen Magalog über
Hamburg heraus, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg
erstellt und
in ausgewählten Detour-Reisebüros sowie in 1.000
Friseursalons erhältlich ist. Allein die Top-Anbieter
investieren jährlich 50 bis 70 Mio. EUR in ihre Reisekataloge,
die nicht selten mehr als 1 EUR je Exemplar kosten. Im Oktober
ist FTI Touristik deshalb z.B. auf eine "Schmalversion"
umgestiegen (Auflage 10 Mio.), die ohne große Bilder
und Erklärungen auskommt und dem Reiseunternehmen bis
zu 4 Mio. EUR Einsparungen bringen dürfte. Und "Stop
over Reisen" konnte mit "Pocket-Ausgaben"
der eigenen Kataloge den Umsatz um 8% steigern. Auch die
"Platzhirsche" im Kataloggeschäft stellen
ihre Hauptkataloge in Zeiten des Internets zunehmend in
Frage::
> IKEA
(Aufl. 145 Mio. Exemplare, davon 30 Mio. allein für
Deutschland)
> Quelle
(22 Mio.)
> Otto (20
Mio.)
> Neckermann
(14 Mio.)
Eine Branche befindet sich mitten im Wandel, und wir als
Kunden sind mittendrin!
Einen Überblick über aktuell erhältliche
Kataloge bieten die folgenden Portale (mit je > 2.000
Katalogen):
> www.katalog-kiosk.de
> www.ihrkatalog.de
Eine Übersicht mit Magazinen und Fachzeitschriften
findet sich unter:
> www.fachzeitung.com
(> 1.000)
>
www.fachzeitschriften-portal.de (> 2.800)
Quellen: Wirtschaftswoche,
Focus,
Der Spiegel,
Berliner
Zeitung sowie eigene Recherchen
Product Placement - Marken-Cartoons
im Fernsehen
22.10.2004
- Am 27. Oktober startet in den USA eine siebenteilige Comic-Serie
für Erwachsene, bei der die Zuschauer in Comic-Manier
animierte > Product
Place-ments von Domino's Pizza, > Red
Bull Energy Drinks
und Vans Turnschuhen zu sehen bekommen werden.
Darüber hinaus werden Charaktere aus einem Video-
spiel von Activision zu sehen sein, wobei Videospiele
selbst auch zunehmend von Markenherstellern als Möglichkeit
entdeckt werden, ihrer Zielgruppe die
eigene Marke "spielend leicht" näher zu bringen.
Bei der neuen Comic-Serie haben sich die beteiligten Unternehmen
als Gegenleistung für die Platzierung ihrer Marken
als zentrale Bestandteile des animierten Films dazu verpflichtet,
eine bestimmte Anzahl an Werbespots beim Sender Comedy Central
Cable Network zu buchen.
War es bisher Praxis, Comic-Charaktere in Werbespots für
Markenhersteller einzusetzen - man denke etwa an "Tom
& Jerry" für EnBW oder den "Pink Panther"
für die Deutsche Telekom - so werden mit der Ausstrahlung
der ersten Folge
von "Shorties Watchin' Shorties" am kommenden
Donnerstag zum ersten Mal bezahlte Platzierungen von Marken
als reguläre Bestandteile einer 30-minutigen Cartoon-Serie
zu sehen sein, wobei die Produzenten laut eigener Aussage
besonders darauf achteten, dass die Marken nicht als störend,
sondern als organische Bestandteile des Films empfun-
den werden, was wohl bedeuten soll, dass das Drehbuch "markenkompatibel"
verfasst wurde. Hauptgrund für die
neue Art von Product Placements dürfte sein, dass die
Markenhersteller nach alternativen Wegen suchen, ihre Ziel-
gruppe zu erreichen, da klassische TV-Werbung zunehmend
teurer, gleichzeitig aber aufgrund von "Zapping"
und Werbung ausblendenen digitalen Videorekordern weiter
an Wirkung verliert.
 Damit
einher geht, dass Markenhersteller zukünftig vermutlich
auch stärkeren Einfluss auf das Drehbuch von Sendungen
nehmen
werden, in der ihre Marke in Erscheinung tritt. In einem
der letzten
James Bond-Filme beispielsweise trug 007 seine Marken-Armband-
uhr selbst dann noch, als er mit Schauspieler-Kollegin Sophie
Marceau ins Bett stieg.
Die Markenkommunikation via >
Product Placement an sich ist
nichts neues. Allein im 20. und bisher letzten James Bond-Film
"Stirb an einem anderen Tag" sollen Partnerfirmen
rund 120 Mio. € dafür bezahlt haben, daß
ihre Marken im Film "bedacht" wurden. Im 007-
Film sind 20 Marken zu sehen, u.a. 7-Up Limonade, Finlandia-Wodka,
Bollinger-Champagner und Autohersteller Ford mit seinen
Marken Aston Martin, Jaguar (beide PAG) und Thunderbird
sowie Range Rover.Im Konofilm "Cast Away" mit
Tom Hanks war die Schleich-werbung sogar so auffällig
(und störend), dass manche Kinobesu-
cher dazu übergegangen sind, den Film "FedEx away"
zu nennen.
Bekannte Beispiele aus der Vergangenheit:
> Pepsi in "Zurück in die Zukunft" (1985)
> Taco Bell in "Demolition Man" (1993)
> BMW Z3 in "Golden Eye" (1995); angeblich
wendete BMW dafür 20 Mio. EUR auf
> Subway (Sandwiches) in "Happy Gilmore" (1996)
> Pepsi und Starbucks in "Austin Powers" (1997)
> AOL in "E-Mail für Dich" (1998)
> Ikea und Starbucks in "Fight Club" (1999)
> Nokia in "Matrix" (1999)
> BMW mit Z8, 7er-Limousine und Motorradcruiser C1200
in "Die Welt ist nicht genug" (1999); BMW wendete
hierfür
3 Mio. EUR auf und erzielte damit eine Werbewirkung,
die mit herkömmlichen Anzeigen, Spots und Plakaten
184 Mio.
EUR gekostet hätte.
> Porsche 911er in "Mission Impossible II"
(2000)
> Armani in "Shaft" (2000)
> Clinique in "Eine Nacht bei McCool's" (2001)
> FedEx und Wilson in "Cast Away" (2001); geschätzter
Werbewert laut FedEx ca. 54 Mio. US-Dollar; dafür stellte
FedEx 500 Mitarbeiter als Komparsen zur Verfügung,
ließ FedEx-Uniformen herstellen und Tom Hanks die
Firmen-
philosophie nachsprechen, schaltete Werbung
für sich und den Film und ließ sogar FedEx-CEO
Graham Smith in
einer Filmszene auftreten
> Nike in "Was Frauen wollen" (2001) ... und
Film-Slogan "No games. Just sports."; der passende
Spot dazu wurde
von der Nike-Werbeagentur produziert ... Just
do it?
> Ray-Ban, Mercedes, Sprint und Burger King in "Men
in Black II" (2002)
> Nokia in "Panic
Room" (2002)
> Nokia, Reebok, Gap, American Express u.a. in "Minority
Report" (2002); die insgesamt 15 Markenhersteller haben
dafür angeblich mehr als 25 Millionen
US-Dollar aufgewandt
> Kodak in "One hour photo" (2002)
> Porsche, Powerade und Samsung in "The Matrix Revolutions"
(2003)
> Audi (Modell: RSQ), JVC und Converse in "I, Robot"
(2004)
> Bacardi, Coca-Cola, Compaq, Coors, HP, Mercedes, Michelob,
Motorola und 15 weitere Marken in "Collateral"
(2004)
Update 22.01.2005: VW zahlt Schätzungen zufolge mindestens
20 Mio. US$ für einen dreijährigen Exklusivvertrag
mit
NBC Universal, der dem Autokonzern für drei Jahre garantiert,
mit seiner Automarke prominent in den Kino- und Fern-sehproduktionen
von NBC Universal vertreten zu sein, was in der Werbesprache
als "Branded Entertainment" oder
"Ad Funded Programming" bezeichnet wird und zum
Ziel hat, Werbebotschaften auf subtile Weise dem Zuschauer
näher zu bringen (Quelle: Focus, 3/2005, S. 116). Aktuelle
Beispiele in Deutschland sind die McChart-Show (Pro7)
und Pampers TV (RTL2).
Weiterführende Informatioen zum Downloaden:
> Product Placement in Theorie und Praxis - Am Beispiel
von James Bond-Filmen (Pichler)
> Product Placement Regulierung in verschiedenen Ländern
(Englisch)
>
Product Placement als Marketing-Tool in Film und Fernsehen
(Englisch)
Quellen: The
New York Times, Wirtschaftswoche
und eigene Recherchen
Markenwaschmittel gewinnt auf seine Art den Physik-Nobelpreis
 11.10.2004
- Was hat einer der drei diesjährigen Nobelpreisträger
für Physik, Frank
Wilczek, mit Marken zu tun? Zunächst einmal befindet
sich in seinem Büro im Massa-chusetts Institute of Technology
(MIT) nur ein einziger Wandschmuck: Eine Packung
des Waschmittels "Axion". Und was es damit auf sich
hat, erklärt der Nobelpreisträger selbst wie folgt:
"Als ich es Ende der siebziger Jahre zum ersten Mal
sah, dachte ich, das ist doch
ein toller Name für ein Elementarteilchen. Also entwickelte
ich eine Theorie, die eine
neue Sorte Teilchen postuliert. Und weil sich diese Arbeit
um ein Problem drehte, bei dem es um sogenannte 'axiale Ströme'
geht, hatte ich einen schönen Vorwand, die Teilchen 'Axione'
zu nennen."
Quellen: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung, 10.10.2004, S. 67, eigene
Recherchen
Weblogs - Meinungen machen Marken
04.10.2004 - Meinungen prägen
Marken und damit auf entscheidende Weise auch unsere Markenkäufe.
Aus diesem
Grund beobachten Markenexperten zunehmend sogenannte Internettagebücher
(Online-Tagebücher), auch Blogs oder Weblogs genannt
(in Anlehnung an Log für Logbuch), die sich zu einem
wichtigen Instrument des Publizierens und Diskutierens im
Internet entwickeln und reichlich Potenzial für Marketing
und PR bieten. Obwohl einer aktuellen Studie
von Berlecon
Research zufolge 63% der deutschen Internetnutzer noch
nicht einmal wissen, was >
Weblogs sind, wächst die Zahl der aktuell 60.000
bis 75.000 "Blogger" (Weblog-Autoren) monatlich
um ca. 15% (vgl. hierzu auch
> Vblogs).
Update 27.07.2005 - Eine aktuelle Studie von Proximity
über
"Corporate Blogging - Chancen für den Dialog"
als Download finden Sie >
hier.
Update 06.02.2005 - In den USA gibt es einer aktuellen Studie
zufolge rund 8 Mio. Blogger, deren Online-Tagebücher
von
32 Mio. Menschen gelesen werden, wobei sich zunehmend Web-Auftritte
mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten herausbilden, z.B.
Fach-Blogs, Fan-Blogs oder War-Blogs. Interessant dabei ist,
dass fast 40% der Blogger über ein Jahreseinkommen von
mindestens 90.000 US$ verfügen und 61% älter als
30 sind, die dazu beitragen, dass "das
Gemisch aus Leserbrief, Presseschau und Tagebuch zur ernsten
eigenständigen journalistischen Online-
Form [heranwächst]" (Wolfsgruber, Die WWW-Anarchisten,
in: Focus, 5/2005, S. 112).
Die
zentralen Ergebnisse der Berlecon
Studie (n= 1009):
> 63% wissen nicht, was Weblogs sind
> 18% lesen keine Weblogs
> 8% lesen sie unregelmäßig
> 5% lesen sie wöchentlich oder häufiger
> 5% lesen sie täglich oder häufiger
Dr. Thorsten Wichmann von Berlecon
Research macht deutlich,
welche Bedeutung Blogs für die Markenführung haben
können:
"Unternehmen können mit Weblogs die Image- und
Markenbildung vorantreiben, Produkt- und Meinungskampagnen
unterstützen, Themen und Ideen platzieren sowie die traditionelle
Kommunikation flankieren. Hier kommen die Besonderheiten von
Weblogs - asymmetrische Kommunikation, chronologischer Aufbau,
einfaches Publizieren - besonders zum Tragen."
Er empfiehlt deshalb, wichtige Blogs zu identifizieren, zu
beobachten und in die eigene Kommunikation mit einzubeziehen
und möglicherweise den Aufbau eines eigenen Unternehmens-Weblogs
zu initiieren. Wie es um den Ruf des eigenen
Unternehmens in der "Blogosphäre" bestellt
ist, lässt sich u.a. auf www.blogstats.de
nachlesen.
Wie Internettagebücher laut Berlecon
Research genutzt werden und was sie bewirken (n=186):
> Ich lese gelegentlich (häufig/sehr häufig)
Weblogs von Freunden und Bekannten: 35% (20%)
> Ich lese gelegentlich (häufig/sehr häufig)
Weblosg mit kommerziellem Hintergrund: 31% (10%)
> Ich lerne über Weblogs gelegentlich (bzw. s.o.)
neue Unternehmen und Produkte kennen: 32% (11%)
> Weblogs beeinflussen gelegentlich (s.o.) meine Einstellung
zu Personen, Produkten oder Unternehmen: 34% (6%)
Quellen: Berlecon
Research, Focus
und eigene Recherchen
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